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A’, filifolia : die Epidermiszellen an der Mitte 15—20 //., an den
beiden Enden oft etwa doppelt so hoch, 7—10 ti breit, ohne
farbigen Inhalt und mit etwa 5 dicker Aussenwand; die übrigen
Wände beinahe ebenso dick. (Hinsichtlich der Form der
Epidermiszellen im Längsschnitt erinnert diese Spezies an die schon von
V. Poulsen beschriebene X. montivaga. — Vergl. die
entgegengesetzten Angaben über X. Regnellii und X. filifolia bei Nilsson, I,
p. 16).
Diese Masse sind selbstverständlich nur approximativ; sie können
jedoch zweifelsohne bessere Aufschlüsse über die Verhältnisse geben
als die oft benutzten unbestimmten Ausdrücke, wie »gross», »klein«,
»stark verdickt», »schwach verdickt» usw. Jede Spezies kann
natürlich etwas variieren; die Schwankungen dürften jedoch nicht
gross sein. Xyris teres z. 13. liegt mir von drei weit entfernten
Fundorten vor, die Exemplare stimmen aber hinsichtlich der Epidermis
unter sich vollständig überein.
Der Spaltöffnungsapparat (Fig. 2. a und b.) ist nie eingesenkt,
sondern liegt immer an der Oberfläche. Eine äussere Atemhöhle
ist deshalb nie vorhanden. Er besteht, soweit ich habe linden
können, immer aus zwei langen Schliesszellen und zwei sehr
dünnwandigen Nebenzellen (Poulsen, I), die bei weitem nicht so hoch sind
wie die übrigen Zellen der Epidermis.
Bemerkenswert ist es, dass die hier behandelten Spezies, die
wenigstens in den meisten Fällen Sumpfpflanzen sind, nicht nur in der
Form der Blätter, sondern auch — wenn man von den
Spaltöffnungen absieht — in dem Baue der Epidermis ausgeprägte
»Xerophy-ten»-Charaktere zeigen. Da noch keine Versuche über die
Transpiration und die Wasseraufnahme dieser Pflanzen vorliegen, dürften
Spekulationen über diese Erscheinung ziemlich unsicher und
wertlos sein. Ich kann jedoch nicht umhin zu bemerken, dass der
Bau der Wurzeln keine reichliche Wasseraufnahme zu gestatten
scheint, denn die Endodermis entbehrt völlig der Durchlasszellen
und ist ausserdem, wenigstens bei den meisten Spezies, z. B. X.
teres, X. Regnellii, X. goyazensis und X. vestita, mehrschichtig. Es
verdient jedoch auch hervorgehoben zu werden, dass es in den von
mir besuchten Teilen von Südamerika gar keine Seltenheit ist, dass
sumpfbewohnende oder wenigstens an feuchten Lokalitäten
wachsende Spezies schmalblätterig sind, während nahe verwandte
cam-posbewohnende, d. h. an trockenen Lokalitäten wachsende Spezies
breite und grosse Blätter besitzen. Als erklärende Beispiele können
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