- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 3. 1909 /
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Osten von Paraguay zuhause. Es liegt folglich ein auffälliger
Unterschied in der geographischen Verbreitung der beiden Typen vor,
der wohl kaum durch die klimatischen Unterschiede der Bezirke zu
erklären ist. Leider liegen für viele Spezies keine Angaben über
die Standortsverhältnisse vor. So weil mir bekannt ist, wachsen
die mit stielrunden Blättern versehenen Xyrides in Sümpfen. Ich
habe sogar keine Spezies der Gattung in der freien Natur kennen
lernen, die so ausgeprägte Sumpfpflanzen wären wie X. Regneliii und
X. teres. Auch X. rigidiformis tritt an viel wasserreicheren
Standorten auf als die systematisch nahestehenden X. lacerata Pohl und
X. Nilssonii Malme. Bemerkenswert ist es, dass X. veruina und A’.
teres, die in der Tracht einander sehr ähneln, hinsichtlich der
Epidermis (sowie sonst in dem anatomischen Baue der Blätter) so
verschieden sind.

X. rigidiformis (Malme, I, p. 13): die Epidermiszellen 25—30 /x
hoch, 15—18 n breit, ohne farbigen Inhalt und mit 8—11 tj. dicker
Aussenwand; die übrigen Wände auch verdickt, aber viel weniger.

X. quinquenervis (wird demnächst im Bulletin de la Société
bo-tanique de Genève beschrieben werden): die Epidermiszellen 20—
25 /t hoch, 8—10 breit, am häufigsten mit rotbraunem Inhalt
und mit 6—8 /i dicker Aussenwand; die übrigen Wände wenigstens
halb so dick.

X. teres [untersucht wurden das Originalexemplar (leg. Glaziou)
sowie Exemplare aus Minas Geraes, Ouro Preto (leg. W. Scwacke),
und Rio Grande do Sul]: die Epidermiszellen 25—30 hoch, 8—
12 u breit, am häufigsten mit rotbraunem Inhalt und mit 7—9 //
dicker Aussenwand; die übrigen Wände kaum halb so dick. Die
var. obscuriceps Malme hat etwas niedrigere Epidermiszellen (20—
25 ji hoch) mit weniger verdickter Aussenwand.

X. rigida (Fig. 2. b.): die Epidermiszellen 35—40 p. hoch, etwa
10 breit, meistens mit rotbraunem Inhalt und mit 12—20 //
dicker Aussenwand; die übrigen Wände viel weniger verdickt.

X. uninervis (Malme, V, p. Iii) (Fig. 2. a.): die Epidermiszellen
50—60 [i hoch, 10—15 ji breit, oft mit rotbraunem Inhalt und mit
6—9 fjt dicker Aussenwand; die übrigen Wände fast ebenso dick.

X. Regnellii (die untersuchten Exemplare stammen aus Bio Grande
do Sul und Paraguay): die Epidermiszellen 25—30 p hoch, 10—14
p breit, meistens mit rotbraunem Inhalt und mit 5—6 jj. dicker
Aussenwand; die übrigen Wände fast ebenso dick. (Das Blatt im
Querschnitt gewöhnlich stumpf vier- oder fünfeckig).

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