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steht wenigstens nicht in Widerspruch mit der Annahme zwei
median gestellter Fruchtblätter.
Bei Cynomorium scheint der Gefässbündelverlauf weit weniger
fixiert zu sein. Ich habe hier zwei Beispiele, eine zwittrige und
eine weibliche Blüte, diagrammatisch dargestellt (Fig. 5 und 4).
Jene hat im basalen Teil der Blüte fünf, diese nur zwei transversal
gestellte Bündel. Die Verzweigungen der Bündel dürften aus den
Diagrammen hervorgehen. Ich will nur hervorheben, dass hier
ein laterales Bündel den Ast der Samenanlage entsendet, und dass
auch der Griffel wenigstens zum Teil von lateralen Bündeln mit
Gefässbündeln versorgt wird. Diese Verhältnisse könnten daraufhin
deuten, dass das Gynäceum hier aus zwei transversal gestellten
Fruchtblättern gebildet ist. Ohne hier auf Wert zu legen, will ich
nur betonen, dass die Diagramme von Cynomorium und Hippuris
sehr wenig untereinander übereinstimmen.
Einen positiven Schluss über die systematische Stellung der
beiden in Bede stehenden Gattungen kann ich aus diesen Erwägungen
nicht ziehen. Was Hippuris betrifft, so scheint mir ein strikter Beweis
für ihre Stellung in der Reihe der Choripetalen bisher zu fehlen.
Wie Fischer (p. 117) hervorhebt, scliliesst sich ihr Eichen ganz
und gar den gamopetalen an, und der einheitliche Perigonsaum
könnte auch als Grund für eine Verwandtschaft mit dieser
Unterklasse verwendet werden. Unter den Choripetalen, wo es doch
ratsam ist sie vorläufig bleiben zu lassen, scheint mir der Platz,
den ihr Englkr anweist, der passendste zu sein: als besondere
Familie, den Halorrhagidaceen am nächsten verwandt.
Was Cynomorium betrifft, so glaube ich durch die obige
Darstellung erwiesen zu haben, dass die vermutete Verwandtschaft mit
Hippuris auf schwachen Gründen basiert und durch eine genauere
Analyse der Tatsachen nicht bestätigt wird. Cynomorium scheint
mir durchaus ein genus inserier sedis zu sein. Wenn man diese
Gattung zu den Mvrtifloren stellt, bekommt sie einen zu hohen Platz
im System. Pikotta und Longo (1900, p. 114) haben mit Recht
hervorgehoben, dass ihre Charaktere eher auf Rudimentalität als
auf Reduktion hinweisen. Ich würde es vorziehen, sie in der Nähe
der Balanophoreen vorläufig zu belassen. Durch ihre
Schmarotzernatur und ihren Habitus würde sie gegen diese Nachbarn
wenigstens weit weniger abstechen, als gegen die Myrtifloren.
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