- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 5. 1911 /
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schrieben oder aufs neue bearbeitet worden sind. Die Zahl der so
behandelten beträgt etwa 20.

Seit einigen Jahren beschäftige ich mich damit, jene als grüne
bezeichnete Formen zu sammeln und zu studieren. Von der
Ansicht ausgehend, dass als Arten in systematischem Sinne nur solche
aufgenommen werden können, die deutliche morphologische
Merkmale besitzen, habe ich meine Aufmerksamkeit vor allem auf diese
Kennzeichen gerichtet, d. h. auf die Gestalt und die Grösse der
Sporen und des Konidienapparats, auf ihr Wachstum, auf Farbe
und Gestalt der Konidiendecke usw.

Jeder, der sich auch nur ein wenig mit diesen Pilzen
beschäftigt. wird bald sehen — und Thom u. a. haben es auch mit
Nachdruck hervorgehoben — dass dieselbe Form auf demselben Substrat
unter sonst gleichen Verhältnissen immer konstant ist und dass
sich verschiedene Formen durch vergleichende Kulturen mehr oder
weniger leicht unterscheiden lassen.

Als Nährsubstrat habe ich bei diesen morphologischen
Untersuchungen den leicht zu bereitenden Pflaumensaft mit 15 %
Gelatine benutzt. Die Kulturen erfolgten in der üblichen Weise bei
Zimmertemperatur und diffusem Tageslicht. Da die verschiedenen
Nüancen der grünen Konidiendecke sehr charakteristisch sind, die
Sprache aber nicht sämtliche Schattierungen zu benennen vermag,
habe ich mich dem im Code des Couleurs von Klixcksieck und
Valette enthaltenen Farbenmassstab zu bedienen versucht, auf
welchen die eingeklammerten Zahlen verweisen.

In der hier gegebenen Übersicht sind die Arten nach der häufigsten
Form und Grösse der Sporen in Gruppen und innerhalb jeder
Gruppe nach der Gestalt des Konidienapparats und nach der Farbe
geordnet.

Die bisher bekannten Arten habe ich in Kulturen teils von Kral
und Amsterdam, teils Von Dr. Thom untersuchen können, welch
letzterer die Freundlichkeit gehabt hat, mir alle von ihm entdeckten
Arten zu schicken.

In bezug auf die Terminologie bemerke ich, dass ich nach dem
Beispiele Wehmers u. a. die sporenbildenden Zellen an der Spitze
des Konidienträgers Sterigmen nenne. Die obersten Zellen
desselben, von denen die Sterigmen ausgehen, können oft für die Diagnose
wichtig sein, weshalb ich es für zweckmässig halte, ihnen einen
besonderen Namen — Metula — beizulegen.

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