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i es
Die natiirl. Pflanzenfam. III, 6, diese Auflassung akzeptiert (a. a.
()., S. 100). In Übereinstimmung mit dieser Auffassung hat dann
Gilg ferner auch die Gattung Wormia als Untergattung unter
Dillenia gezogen. Steht nun aber diese Auffassung Pierres von dem
Samenbau bei Dillenia wirklich mit den tatsächlichen Verhältnissen
in Einklang?
Im Texte zu den Abbildungen einiger Dillenia-Arten in »Flore
forest, de la Cochinchine» hat Pierre den Samenbau bei Dillenia
erörtert. Der Hauptgrund scheint der zu sein, dass Pierre bei
den Dillenia-Samen drei verschiedene Schichten beobachtet hat, von
denen die äusserste ohne weiteres mit dem Arillus homologisiert
wird, denn »pour chaque graine de Dillenia, il faudrait, si l’arille
n’est pas admis, compter 3 téguments»! Als weiterer Beweis wird
angeführt das auf frühen Stadien beobachtete Vorkommen einer
ringförmigen Anschwellung am Foeniculus, die Pierre bei allen
Dillenia-Arten angetroffen hat, und von der er ohne weiteres
annimmt, dass sie sich zum Arillus entwickelt. Pierre hat aber
offenbar nie die Entwicklung verfolgt und sich davon überzeugt, dass
diese Anlage sich in der Tat weiter entwickelt und zu der
äusser-sten Schicht an dem Samen wird. Wie unten gezeigt werden wird,
ist dies nämlich nicht der Fall.
Schon ein flüchtiger Vergleich zwischen dem Samenschalenbau
bei einer mit deutlichem Arillus versehenen Wormia und bei
Dillenia indica zeigt eine höchst verdächtige vollständige
Übereinstimmung. Auch Wormia hat ausser dem Arillus genau
dieselben drei Schichten in der Samenschale wie Dillenia. Die äusserste
dieser Schichten bei Dillenia könnte schon aus diesem Grunde mit
bestem Fug als nicht homolog mit einem Arillus bezeichnet
werden. Bestätigt wird dies auch mit wünschenswertester Deutlichkeit
durch eine entwicklungsgeschichtlicher Untersuchung, zu der ich
seihst mein Material in Peradeniya auf Ceylon 1902—03
eingesammelt habe.
Der Bau der Samenanlage und des Samens bei der Gattung
Wormia ist aus Fig. 1—7 ersichtlich. Sie sitzen in zwei Beihen
längs der Bauchnaht (Fig. l). Integumente finden sich zwei, das
äussere aus 2, das innere aus 4—5 Zellschichten bestehend (Fig. 3).
Schon auf diesem Stadium ist die erste Anlage des Arillus (Fig. 2)
als ein meristematischer Wulst zu unterscheiden. Bei der
Entwicklung der Integumente zur Samenschale (Fig. 4, ö) bildet sich
die Aussenschicht des äusseren Integuments (b) zu einer stark
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