- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 5. 1911 /
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braungefärbten, gerbstoffhaltigen Schicht um. Die Innenschicht des
äusseren Integuments (c bildet sich allmählich zu dickwandigen,
von zahlreichen Poren durchzogenen, stark verholzten Steinzellen
um. Von den verschiedenen Schichten des inneren Integuments
findet sich bei der Samenreife nur noch die innerste e> vor. die
reichlich gerbstoffhaltig ist. Sie wird von Eisenchlorid ganz schwarz
gefärbt. Ein schematisches Bild eines durchschnittenen reifen Samens
von Wormia Burbidgei zeigt Bild 7.

Der Bau der Samenanlage bei Dillenia geht aus Fig. 8—14 hervor.
In jedem Fruchtraum werden viele Samenanlagen von der
verzweigten Placenta aus gebildet. Der Foeniculus ist beträchtlich
lang mit einer unbedeutenden Anlage zu einer ringförmigen
Verdickung (Fig. 9, a). Dieser Wulst wächst hier aber nie zu einer
Samenhülle aus. Er besteht nicht aus meristematischem Gewebe,
sondern aus Dauergewebe. Im Laufe der weiteren Entwicklung
bilden bei Dillenia die Placenten und Foeniculi ein saftiges,
schleimiges Gewebe, das in der Litteratur unter dem Namen Pulpa»
erwähnt wird. Der Bau der Integumente bei Dillenia zeigt dagegen
vollständige Analogie mit Wormia, ausgenommen dass die
Aussen-schicht bisweilen Haare trägt (Dillenia indica. Fig. 10—12). Die
Verholzung der Steinzellenschicht ist auch nicht so stark.

Pierres Auffassung von dem Samenbau bei Dillenia ist somit
unrichtig. Die äusserste Zellschicht bei Dillenia stammt von dem
Integument her, ist aber durchaus kein Arillus. wozu nur eine
Anlage vorhanden ist, die jedoch nie auswächst. Es dürfte
demnach überflüssig sein, sich noch weiter auf Pierres eigentümliche
Behauptung einzulassen, dass das Vorkommen von drei
verschiedenen Schichten in der Samenschale zu der Annahme dreier
Integumente nötigen würde, wenn nicht die äusserste als Arillus
auf-gefasst werden dürfe (siehe Pierre, a. a. O., im Test zu Taf. 14.
D. Blanchardii].

Denselben Samenschalenbau besitzt auch Dillenia retusa. die sich
durch reichliche Schleimbildung im Inneren der Frucht von
besonderen schleimführenden Haaren aus auszeichnet ’Fig. 13, h).
Derartige Haare kommen auch in Höhlen in der Fruchtwand zur
Ausbildung. Bisweilen können bei einigen Samenanlagen
Haarbildungen dieser Art gerade von der Zone des Foeniculus
aus-wachsen, wo der Arillus angelegt wird. Diese könnten
möglicherweise als rudimentärer Arillus aufgefasst werden, wodurch indessen
die Unmöglichkeit, mit Pierre die äusserste Schicht der Dillenia-Sa-

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