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Svensk Botanisk Tidskrift, is i i. Bd 5, h. 3.
ZUR KENNTNIS DER CYTOLOGIE VON
HYGROPHORUS CONICÜS.
VON
ROB. E. FBIES.
Mit Taf. 1.
Vor einigen Jahren wies Maire in einem Aufsatz in Comptes
Rendus de l’Acad. des Sciences Paris. 1910) sowie später
ausführlicher in seiner grossen Arbeit Recherches cytologiques et
taxono-miques sur les Basidiomycetes (1902 eine bemerkenswerte
Ausnahme von der bei den Basidiomyceten regelmässig eintretenden
Kernverschmelzung in der jungen Basidie nach, die der
Sporenbildung vorhergeht, und der ja von einigen Autoren sexueller
Charakter beigelegt worden ist. Es handelte sich hier um zwei [-Hygro-phoriis-{Hygrocybe-]\T\en.-] {+Hygro-
phoriis-{Hygrocybe-]\T\en.+} conicus Scop. Fr. und ceraceus (Wulf.1
Fr., die auch aus diesem Anlass sowie auf Grund gewisser
charakteristischer Züge in der Anatomie der Lamellen u. a. von Maire
als eine selbständige Gattung. Godfrinia, abgetrennt wurde. Danach
ist dann von Maire 1905) und Verf. 1911 nachgewiesen worden,
dass die durch die erwähnte Kernfusion bewirkte
Chromosomenverdoppelung sofort in der Basidie durch eine Reduktionsteilung
ausgeglichen wird, die sehr an die der höheren Pflanzen erinnert.
Maire scheint indessen den bemerkenswerten
Kernteilungsverhältnissen. die bei den genannten Hygrophorus-Arlen die ausgebliebene
Kernfusion zur Folge haben muss. kein Gewicht beigemessen zu
haben oder ist jedenfalls nicht auf eine Diskussion derselben
eingegangen. Da ich im letzten Sommer Gelegenheit hatte. Material
von Hygrophorus (Godfrinia conicus einzusammeln, beschloss ich
1 Das Material, das angetroffen wurde und auf das sich die vorliegende
Unterteilung stützt, gehörte der Form der Art an. die von E. Fries als f. sulphurea
Svensk Botanisk Tidskrift 1911. 16
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