- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 5. 1911 /
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Taf 3.

die Tetrasporophylle reif sind und die Tetrasporen ini Begriff stehn
entlassen zu werden (Dez.—Jan.), brechen aus derselben Achse, an
der jene sitzen, die vegetativen Blattsprosse der folgenden
Vegetationsperiode hervor. Sie sind nun zu diesem Zeitpunkt höchstens
einige Millimeter lang. Diese eignen sich indessen am besten zur
Untersuchung, da dann noch das ganze Blattgewebe sich in Teilung
befindet und man demnach die grösste Aussicht hat, Mitosen zu
finden. Werden die Blätter älter, so lokalisieren sich Wachstum
und Kernteilungen vorzugsweise in den Scheitelzellen an der
Peripherie, woraus folgt, dass die Schnitte äusserst arm an Mitosen
werden.

Fig. 38, 39 und 40, Taf. 3, zeigen Bilder von somatischen
Buhekernen aus dem Tetrasporophyllgewebe. Die in Fig. 38 und 39,
Taf. 3, abgebildeten Kerne weisen ein ziemlich verschiedenes
Aussehen auf. Die Präparate, die diesen Bildern zugrunde liegen, sind
mittelst der von Lidforss in die Mikrotechnik eingeführten
Osmi-umdampfmethode (vgl. B. Lidforss, Über kinoplasm.
Verbindungsfäden zwischen Zellkern und Chromatophoren, S. 8) fixiert. Die
Tetrasporophylle wurden einige Minuten lang Osmiumdämpfen
ausgesetzt und dann rasch durch die Spiritusgrade hindurchgeschickt,
um danach gehärtet und in gewöhnlicher Weise eingebettet zu
werden. Wie ich bereits oben (S- 271) erwähnt habe, erhält man mit
dieser Methode gute Fixierungen nur in der Oberllächenschicht.
Die Osmiumdämpfe dringen offenbar nicht in das Innere des
Gewebes ein. Fig. 38 und 39, Taf. 3, sind gleichfalls so jungen
Sporo-phyllen entnommen, dass sie fast vollständig aus nur einer
Zellschicht bestehen. Die Kerne sind von unregelmässigem Umfang,
zackig wie Sterne mit pseudopodienähnlichen Fortsätzen. Ganz
besonders ist dies der Fall bei dem Kern in Fig. 39. Ein
derartiger Kern erinnert in hohem Grade an die Zellkernbilder, die
Lidforss in seiner oben angeführten Arbeit abgebildet hat (siehe
Lidforss, a. a. O., z. B. Fig. 18, 33 u. a.). Noch mehr stimmen
sie mit den Bildern von Buhekernen überein, die Schiller von
einigen Antithamnion-Arten in seiner bereits oben zitierten Arbeit
über Florideenkerne geliefert hat (vgl. Schiller, a. a. O., Taf. II,
Fig. 2, 14 usw.). Auch Schiller hat nämlich Zellkerne mit
pseudopodienähnlichen Fortsätzen beobachtet.

Eine ganz andere äussere Form zeigen dagegen die Kerne in
Fig. 40, Taf. 3, aus dem inneren Gewebe des Tetrasporophylls.
Das Präparat ist hier in gewöhnlicher Weise mit Flemmingscher

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