- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 5. 1911 /
357

Table of Contents / Innehåll | << Previous | Next >>
  Project Runeberg | Catalog | Recent Changes | Donate | Comments? |   

Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...

scanned image

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Below is the raw OCR text from the above scanned image. Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan. Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!

This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.

357

sind, brechen zu mehreren. 3—5. aus den Spaltöffnungen hervor.
Sie sind an ihrer Basis recht kräftig zwiebeiförmig angeschwollen.
Die Breite der Basis beträgt am meisten 14—16 fi, während die
des Stammes bis auf 10.5 u steigt. Die Länge der Konidienträger
hält sich augenscheinlich zwischen recht enge Grenzen. 270—325 fi.
Der unverzweigte Teil des Trägers ist fast konstant auffallend kurz:
er beträgt weniger als die Hälfte der Gesamtlänge. Die Krone ist
4—6-fach gabelig. schlaff sparrig verzweigt, mit verhältnismässig
armer Verzweigung. Von den Gabelästen sind die dickeren fast
gerade, die der letzteren Ordnungen mehr gebogen und bilden mit
einander einen spitzen Winkel. Die Endästchen sind auch schwach
gekrümmt.

Die Konidien sind sehr gross, breit und stumpf oval oder breit
eiförmig. Ihre Länge beträgt 26,5—34 u, durchschnittlich c:a 30 u,
und ihre Breite 18,5—22,5 u. Sie besitzen eine schwach
hellvio-lette Membran, ihr Inhalt ist hellgelb.

Beife Oosporen waren leider zur Zeit der Einsammlung noch
nicht vorhanden. In Entwickelung begriffene Oogonien fanden sich
aber in grosser Zahl im Blattparenchym.

Fassen wir jetzt die Merkmale von Peronospora Pediculciris kurz
zusammen: Auffallend ist ihr robustes Aussehen, die erhebliche
Grösse der zwiebelartigen Anschwellung der dicken Konidienträger,
die kurze Basis und schliesslich die grossen, breiten Konidien. Vor
allem durch die obigen Merkmale lässt sich Peronospora Pedicularis
sehr gut von den übrigen auf Scrophulariazeen parasitierenden
Peronospora- Arten begrenzen. Von Peronospora lapponica Lagerh. mit
ihren zitronenförmigen, spitzen Konidien und geraden Endästchen
ist sie durch stumpfe Konidien und gebogene Endästchen zu
unterscheiden. P. sordida Berk, ist schlanker und höher mit kleineren
Konidien: die letzten Gabeläste derselben setzen breitwinkelig ab.
P. Linariae Fuck. hat einzeln hervorbrechende Konidienträger. deren
letztere Gabeläste stark wellig gebogen sind. P. grisea Ung. und
P. Antirrhini Schrot, sind auch durch rechtwinkelig abzweigende
Gabeläste und kleine Konidien charakterisiert. Die letzte Art besitzt
ausserden violettbraune, nur 8 fi dicke Konidienträger.

Peronospora Pedicularis n. sp. Conidiophoris 270—325 u alt., ad
10,5 u crass., basi tumido-inflatis, saepe 14—16 «; ramis 4—6-ies
dichotome partitis. angulate divergentibus, ramulis ultimis leviter
re-curvatis. Conidiis maximis, latis, obtuse ovatis, 26,5—34 « long, x 18,5 —
22.5 fi crass.: membrana pallide violacea, contentu flavidulo. Oospo-

<< prev. page << föreg. sida <<     >> nästa sida >> next page >>


Project Runeberg, Mon Dec 11 22:59:58 2023 (aronsson) (download) << Previous Next >>
https://runeberg.org/svbotan/5/0395.html

Valid HTML 4.0! All our files are DRM-free