Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
253
wie ein Schachbrett, wobei man indessen stets ohne grössere
Schwierigkeit die Grenzen der ursprünglichen vegetativen Zellen feststellen
kann (vgl. »Bau und Entwicklung der Florideengattung Martensia»,
Taf. 3, Fig. 10, 12). Schliesslich aber erreicht diese Teilung ihr
Ende. Die Spermatangienmutterzellen sind nun definitiv angelegt.
Sie erstrecken sich in die Höbe, senkrecht von der Oberfläche aus,
und ihre Kerne teilen sich in zwei. Der eine Kern wandert in die
Spitze aus und wird zum Kern des ersten Spermatangiums (a. a. O.
Taf. 4, Fig. 1), das sich dann von der basalen
Spermatangienmut-terzelle abschnürt. Der Kern dieser letzteren Zelle hat sich indessen
aufs neue geteill (a. a. O. Taf. 4, Fig. 2), und nachdem das erste
Spermatangium — wie ich aus in der genannten Abhandlung
angeführten Gründen annahm — abgeschnürt worden, wird von der
Spermatangienmutterzelle das zweite genau an demselben Orte, wo
das erste gesessen hatte, gebildet. Hier wächst demnach nie das
zweite Spermatangium aus, während das erste noch da ist. Die
Spermatangienmutterzelle bei Martensia bildet jedesmal nur
ein Spermatangium. Daher kommt es bei den M artensia-Ty pus
nie zu einein solchen Gewirr und Gedränge von Spermatangien wie
bei Delesseria (vgl. Textlig. 9, 10 und Martensia, Taf. 3, Fig. 12). Hierin
liegt also die Ursache dafür, dass man bei Betrachtung eines reifen
Martensia-Sorus von der Oberfläche her (a. a. ()., Fig. 12) stets
leicht die Grenzen der ursprünglichen vegetativen Zellen
unterscheiden kann, von denen die verschiedenen Spermatangien herstammen.
Dass genau das (deiche bei der mit Martensia nahe verwandten
Gattung Nitophyllum stattfindet, geht auch aus Buffham’s Bild von
den Spermatangien der letztgenannten Gattung hervor (»Ön the
Antheridia etc. of some Florideæ», Taf. XIII, Fig. 21). Man vergleiche
z. B. die Regelmässigkeit, mit der die Spermatangien in dem
angeführten Bilde angeordnet sind, mit der Anordnung auf dem Bilde der
Delesseria-Arten (a. a. ()., Taf. XIV, Fig. 24, 27, 30).
Es herrscht demnach in Wirklichkeit eine ziemlich markante
Verschiedenheit bezüglich der Spermatangienbildung zwischen der
Nitophijllum-Gruppe und der Gattung Delesseria, so dass meine frühere
Annahme (siehe »Bau und Entwicklung der Florideengattung
Martensia», S. 70), dass die Spermatienbildung innerhalb der ganzen
Delesseriaceengruppe sich durch grosse Gleichförmigkeit auszeichnen
sollte, bei eingehenderer Prüfung mehrerer Typen sich als etwas
übereilt erweist. Ich wurde indessen zu dieser Annahme durch
Kl’ckuck’s Angaben über Delesseria sanguinea ( Bemerkungen , S.
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>