- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 6. 1912 /
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terzeile nach der Abgliederung des ersten Spermatangiums einen
schmalen, schnahelförmigen Fortsatz bildet, der sich seitwärts von
dem ersten Spermatangium hinauf- und hinausdrängt (siehe
Yama-nouchi, Fig. 72, 75, 76, 78—80).

Eine bestimmte Verschiedenheit herrscht jedoch zwischen dem
Polysiphonia- und dem Delesseria-Typus darin, dass die Spennatangien
so verschiedene Form haben, indem sie bei Polysiphonia ganz
kugelrund sind und der ganze Inhalt in das Spermatium übergeht, ja, nach
Yamanouchi’s Darstellung soll es eben das ganze Spermatangium
als solches sein, das als Spermatium (»the sperm») abgelöst würde,
welch letzteres also von einer Wand umgeben ist, die nichts anderes
als die Wand des Spermatangiums darstellt. So sagt Yamanouchi:
»The sperm when detached is oval in form, and has a thin wall
derived from the mother cell». Es handelte sich also hier nicht
um ein nacktes Spermatium, sondern vielmehr um ein
wandumkleidetes Spermatangium, das verbreitet wird.

Wie verhält es sich 111111 in dieser Hinsicht mit Delesseria? Wie
ich bereits oben angedeutel habe, weist hier alles darauf hin, dass
eine Abschnürung nicht stattfindet, dass vielmehr das Spermatium,
von der Wand des Spermatangiums völlig befreit, aus dem
Spermatangium entlassen wird. Es is oft sehr schwierig, sicher zu
entscheiden, welcher von beiden Fällen in Wirklichkeit stattfindet.
Besonders gilt dies für den Fall, dass das Spermatangium, wie hei
Delesseria sanguinea, an der Spitze papillenförmig anschwillt und
dort eine Einschnürung 11111 den oberen Teil herum, der das
Spermatium beherbergt, gebildet wird (vgl. Fig. 12, 14, 15, Taf. 5).
Dies erweckt ja leicht die Vorstellung, dass ein
Abschnürungspro-zess beginnt. Die Gründe gegen die Annahme einer Abschnürung
sind aber folgende: Man kann oft in einem weiter vorgeschrittenen
Stadium sehen, wie das Plasma des Spermatiums wohlabgegrenzt
ist sowohl von dem übrigen Inhalt des Spermatangiums als im
besonderen auch von der Wandung (Fig. 13, Taf. 5 und Fig. 27,
Taf. 6). Besonders das letztere Bild erscheint mir völlig
entscheidend. Vergleicht man das Spermatium, wie es im Inneren des
Spermatangiums in Fig. 27, Taf. 6 vorliegt, mit den vor ganz
kurzem entlassenen, auf der Oberfläche des männlichen Blattes liegenden
Spermatien in Fig. 28, 29, Taf. 6, so sieht man, dass die
letztgenannten keine andere Wandschicht haben als das Spermatium ini
Inneren des Spermatangiums, d. h. es sind nackte, nur durch eine
plasmatische Hautschicht begrenzte Körper. Hätte hier dagegen

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