- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 6. 1912 /
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ung kann ich nicht geben; die Länge schwankt zwischen 40 n
und 42 fi, die Breite beträgt 20 fi. Für den Glenodiniiuncharakter
der Zyste spricht auch der Augenlieck.

Mit Oscillatoria planctonica Woloszynska(?) habe ich eine
fadenförmige Mvxophycee bezeichnet, die hier planktonisch in allen
Herbstproben vorkommt. In den Massen und der Farbe stimmt
sie gut mit 0. planctonica überein, nur ist die grosse Pseudovacuole
derselben hier durch 2—5 kleine ersetzt; auch tritt sie hier nicht
als Wasserblüte auf.

Spirulina Jenneri (Hass.) Külz, schien mir anfangs etwas fraglich,
weshalb ich sie Herrn Professor G. S. West übersandte, welcher
die Liebenswürdigkeit hatte, sie einer eingehenden Prüfung zu
unterziehen. Da er schwache Spuren von Querwänden sah, was auch
die Pseudovacuolen andeuteten, bestimmte er sie zu Arthrospira
Jenneri Stiz. /’. Doch schrieb er mir:1) »Perhaps specimens such as
this one indicate that there is no real difference between the genera
Spirulina and Arthrospira». Diese Vermutung scheint sich bereits
bestätigt zu haben. Margarete Zuelzer hat jüngst eine
Untersuchung veröffentlicht (11), in welcher sie durch gute Methoden
zeigt, dass Spirulina vielzellig ist, und dass demnach die spätere
Gattung Arthrospira Stizenberger (1852) als Synonym mit der
älteren Spirulina Turpin (1824) aufgestellt werden muss. Ich habe
deshalb hier Kotzings Name (Forti 07, S. 206) aufgenommen.

Die in den Herbstproben dominierende Diatomeen-flora ist durch
ihre Zusammensetzung von besonderem Interesse. Frau Dr. A.
Cleve-Euler, die so liebenswürdig war, die Diatomeen zu
prüfen und zu bestimmen, hat mir mitgeteilt, dass sie etwa dieselbe
Planktonformation mit Melosina arundinacea, Stephanodiscus
pul-clierrimus, Steph. Hantzschii und nar. delicatula aber ohne
dominierende Diatoma elongatum in mehreren anderen Stockholmer
Gewässern, speziell im Winterplankton gefunden hat; diese
Untersuchungen wurden bisher nur vorläufig publiziert (10).

Diatoma elongatum Ag. scheint in Seen ein ausgeprägter
Friihjahrs-und Friililingsplanktont zu sein, mit Maximum im März—Mai, tritt
aber im Sommer und Herbst oft vereinzeint auf. In Teichen
kann jedoch ein Maximum auch im Spätsommer vorkommen
(Lemmermann 08, S. 391). Sie entwickelte hier ein dominierendes
Maximum, das bis zum Gefrieren dauerte und dem Wasser eine
schwache Nuance in braun verlieh. Sie kommt fast konstant in

*) in Briefe 15. I. 1912.

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