- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 6. 1912 /
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lag, konnte die Arl der Krankheit nicht untersucht werden.
Glücklicherweise fand ich später am Strande bei Abisko eine Birke, die
einen in ganz ähnlicher Weise veränderten ’Kurztrieb trug. Die
mikroskopische Untersuchung ergab eine vollkommene
Übereinstimmung mit T. bacteriosperma.

ÜBERSICHT DER SKANDINAVISCHEN, AUF ERICACEEN
WACHSENDEN, EXOBASIDIUM-FORMEN.

Von den älteren Mykologen werden die Exobasidien überhaupt
nicht erwähnt, was bei der grossen Verbreitung und Häufigkeit des
E. Vaccinii merkwürdig erscheint, und vielleicht dadurch zu erklären
ist, dass dieser Parasit von ihnen für ein Zoocecidiuin gehalten
wurde. Fuckel dürfte zuerst seine Pilznatur erkannt haben, indem
er ihn als Fusidium Vaccinii beschrieb (Fuckel 1861, p. 151, Tai’. X
Fig. 7). Woronin erkannte in ihm einen Basidiomyceten, beschrieb
ihn genau in einer mit vortrefflichen Bildern versehenen
Abhandlung (1867) und gab ihm den jetzt gebräuchlichen Namen.

Schon in seiner ersten, eben filierten, Mitteilung hatte Fuckel
zwei Formen des Pilzes unterschieden. Die eine ist die gewöhnliche,
von Woronin behandelte, die auf Vaccinium Vitis idcea überall in
der Ebene vorkommt, und die begrenzte Stellen der Blätter oder
Sprosse einnimmt, die dabei stark aufgetrieben werden. Die andere,
die er auf der Heidelbeere gefunden, nannte er b. Vaccinii Myrtilli.
Er bespricht sie etwas ausführlicher in Symbolæ mycologicæ (1869,
|). 26): »Wenn der Pilz, was am häufigsten der Fall ist, jugendliche
Blätter befällt, so nimmt er sofort die ganze untere Seile des Blattes
ein. Dieses wird meist rolli gefärbt, wölbt sich stark, wird spröde
und fällt ab.» Er erwähnt dann den Fall, dass nur Flecken
gebildet werden, was er auf einen später erfolgten Angriff züruckführt,
und sagt dann weiter: »Ist nun die Substanz dieser Flecken auch
spröde und lleischig, so wird sie doch nie so dickfleischig, wie bei
der Form auf V. Vitis idæa. Die Sporen sind von letzterer Form
nicht verschieden.» Fuckel’s f. Vaccinii Myrtilli ist also eine Form,
die in der Sporenform mit der Hauptform übereinstimmt, sich aber
von dieser dadurch unterscheidet, dass sie typisch ausgebreitet, nicht

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