- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 7. 1913 /
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organisiert, während die Antipodenregion in der Entwicklung
zurückgebliehen ist und einer haustorialen Ausstülpung ähnelt. Die Zellen,
die um diesen linieren Teil liegen, sind langgestreckt und nehmen
eine strahlenförmige Anordnung an. Von den vier oberen Kernen in
der Fig. 17 erzeugen drei auf gewöhnliche Weise den Eiapparat.
Der vierte Kern wandert nach unten, von wo ein entsprechender
Kern der unteren Gruppe ihm entgegenkommt. Diese beiden
Polkerne liegen ziemlich lange nebeneinander, ohne zu verschmelzen.
Ehe die Befruchtung stattfindet, haben sie sich jedoch zu einem

Fig. 17. Fig. 18. Fig. 19.

Buiomus umbellatus. 17. Embrvosack ini Achtkernstadium. 18. Völlig ausgebildeter
Embryosack; die beiden Polkerne zum sekundären Embryosackkern vereinigt.
19. Erste Teilung des befruchteten Eies; der Endospermkern hat sich schon zweimal
geteilt; bei der ersten Teilung ist eine Zellwand ausgebildet, die den Embryosack
in einen oberen und einen unteren Abschnitt zerlegt. — Leitz Ok. II, hum. Imm. 1 ic.

grossen sekundären Embryosackkern mit anfangs zwei Nucleolen
vereinigt, die später zu einem einzigen sehr grossen verschmelzen.
Fig. 18 zeigt den ferliggebildeten Embryosack. In dem
mikropy-laren Abschnitt sind die Eizelle und die zwei birnförmigen
Synergiden, welche eine grosse Vakuole bald über, bald unter dem Kern
besitzen, zu sehen. In dem oberen, scbnabelähiilichen Teil der
Synergiden tritt die sog. filiforme Struktur deutlich hervor. Dieser
eigentümliche Fadenapparat ist von Habermann (6) eingehend stu-

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