- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 7. 1913 /
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habe, haben typisches Ericaceen-Pollen. Ein systematisches
Nachsuchen, ol) einfaches Pollen auch bei anderen Erica-Arten vorkommt,
könnte vielleicht neue Gesichtspunkte für die systematische
Gliederung der Gattung geben. Durch jene Beobachtung wird die
Bedeutung eines der Gründe, die für die Ausschaltung der Gattung Clethra
aus den Ericaceen angeführt werden, beträchtlich abgeschwächt.
Bei keiner anderen Ericacee habe ich einfaches Pollen gefunden.
Alle untersuchten Arten zeigten die generative Zelle im Pollenkorn
noch ungeteilt (Fig. 1 </).

3. Orientierung (ler Samenanlagen.

Bei den meisten Ericaceen linden sich in jedem Fruchtfach
zahlreiche anatrope — amphitrope Samenanlagen, die an zentralen
Plazenten verschiedener Ausbildung befestigt sind. Bei anderen enthält
jedes Fach nur eine einzige Samenanlage. Über die Orientierung
derselben bei den Arten jenes Typus liefern die systematischen
Handbücher meistens keine Auskunft. Die Forscher, die die
Entwicklungsgeschichte untersucht haben, teilen auch nichts davon mit.
Überhaupt bekommt man manchmal die Aulfassung, dass die
Orientierung der Samenanlagen bei Pflanzen, die deren zahlreiche in
jedem Fruchtfach besitzen, eine beliebige sei. Doch haben bereits
Agardh (/) und Warming (1A8, S. 198) gezeigt, dass eine
Gesetzmässigkeit bei zahlreichen Pflanzen herrscht. Diese besieht darin,
dass die Umbiegung der Samenanlagen in zentrifugaler Richtung
vom Zentrum der Plazenten aus stattfindet. Am Zentrum und an
den Seiten der Plazenten gehen die beiden Typen sukzessiv in
einander über. Die obersten werden somit epitrop, die untersten
apo-trop. Agardh (1, S. LXXV) nennt auf diese Weise orientierte
Samenanlagen heterotrop. Er hat unter den Ericaceen das
Vorkommen solcher bei Erica Tetrali.r (1, Tab. IX, Fig. 11), Ledum
latifoliant (1. c, Fig. 7 u. 8) und Rhododendron sp. (1. c., Fig. 10)
beschrieben. Er betrachtet gewiss dies als gemeingültig für die mit
zahlreichen Samenanlagen versehenen Ericaceen (und übrigen
Ricornes-Tvpen). Ich selbst habe heterotrope Samenanlagen bei zahlreichen
Arten gefunden, und zwar bei Arbutus hgbrida, Calluna vulgaris,
Cassiope hgpnoides und letragona, Erica arborea und Tetrali.r,
Gaul-theria microphglla und Shallon, Kalmia glauca, Ledum palustre,
Leio-plujllum bu.vifolium, Perneltga mucronata und pumila, Phgllodoce
caerulea. Rhododendron sinense, Vaccinium Myrtillus, uliginosum und
vitis idaea. Bei Typen, die wenige Samenanlagen besitzen, schwan-

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