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bilden eine Ausnahme. Das Embryo von Epacris wird von einem
langen Suspensor getragen. In fast reifen Samen von Styphelia
ylauca habe ich an aufgeweichtem Herbarmaterial Reste der zwei
Haustorien gesehen.
Bei Epacris, Lebetanthus und Styplielia habe ich eine einschichtige
Samenschale gefunden. Die Verschiedenheiten bei den ersten beiden
Gattungen sind aus den Fig. 5 h u. i ersichtlich. Bei Styphelia war
sie sehr schwach mit dünnen Wänden. Ihre Funktion hat ja auch
der Fruchtstein übernommen.
Zuletzt will ich auf die auffallende Analogie zwischen der
Entwicklungsgeschichte der Samenanlagen von Epacris, Lebetanthus
und Styphelia einerseits und der von z. B. Erica, Ledum (o. Kalmia)
und Arctostaphylos bezw. andererseits hinweisen.
D. Pyrolaceae.
Nach Drude (35) gehören zu dieser Familie 10, davon 7
mono-type Gattungen. Alle ausser Pyrola und Chimaphila (Pyroloideae)
sind chlorophyllfreie Saprophyten, die die Unterfamilie
Monotro-poideae bilden. Sechs Gattungen sind auf Nord-Amerika beschränkt.
Angaben über die Entwicklungsgeschichte der Blüte, namentlich
der Samenanlagen, liegen für Chimaphila, Pyrola, Monotropa und
Sarcodes vor. Die Samenanlagen von Monotropa Hypopitys gehören
xu den am liebsten untersuchten embryologischen Objekten. Die
Embryologie gewisser Pyrola-Arten ist desgleichen wohl bekannt.
Besonders, um mir eine auf eigene Beobachtungen begründete
Auffassung zu verschallen, fixierte ich einiges Material von den mir
zugänglichen Arten, und zwar besonders von allen sechs
skandinavischen Pyrola-Arten. Leider fehlen mir aber grösstenteils
diejenigen Stadien, die ich namentlich zu sehen wünschte. Ich habe
auch einige Präparate, die mir Prof. Dr. O. Juel zur Verfügung
stellte, untersucht. Meine unten mitgeteilten Angaben sind somit
nur einige ziemlich unbedeutende Ergänzungen zu den Angaben
früherer Forscher, aus welchen ich nur solche Tatsachen erwähne,
die für unten zu erörternde Fragen ins Gewicht fallen.
Die Blüten aller von mir untersuchten Pyrola-Arten (P. chlorantha,
media, minor, rotundifolia, secunda und uni/lora) werden in dem der
Anthese vorhergehenden Jahre angelegt. Warming (74.9, S. 61) hat
dies bereits für P. rotundifolia nachgewiesen und auch angegeben,
dass alle Blütenteile in der überwinternden Knospe entwickelt sind.
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