- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 7. 1913 /
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Ny mphaeaceae: Brasenia purpurea (.10, S. 57; vgl. 26, S. 382—383);

Ca bo mb a piauhiensis (30, S. 57; vgl. 26, Pl. XVIII, Fig. 33 b).
Saxifragaceae: Saxifraga granulata (83, S. 21 u. 2(>), aizoides,

Cymbalaria, Hirculus, oppositifolia u. tridactylites (Verf.).

Ks ist deutlich, dass dieser Typus verhältnismässig selten ist.
Für die Helobiae-Reihe scheint er charakteristisch zu sein; sein
Vorkommen ist in vier hierhergehörigen Familien festgestellt
worden. Ich habe nicht lindén können, dass es sichergestellt sei, dass
irgend eine Helobiae-Form sich anders verhält. Wahrscheinlich ist
die untere Zelle bei den untersuchten Formen, bei denen man sie
nicht bemerkt hat, übersehen worden. Das Vorkommen dieses
Typus bei den Cabomboideen scheint mir in noch einer Hinsicht
eine Annäherung zwischen den Nymphaeaceen und den
Helobiae-Familien zu bezeichnen. Von den übrigen betreffenden
Monokoty-ledonen-Familien werden zwei von Engler zu seiner Reihe
Fari-nosae gerechnet. Mit diesen teilen auch die Burmanniaeeen das
mehlige Nährgewebe der Samen (vgl. z. I?. 81, S. 515; A3, S. 181).
Vielleicht sind die Burmanniaeeen besonders mit den Bromeliaceen
näher verwandt, als man im allgemeinen angenommen hat.

Den zweiten Haupttypus, bei dem das Endosperm durch sukzessive
Zellteilung gebildet wird, wollen wir jetzt etwas näher betrachten.
Die Frage, die uns in erster Linie interessiert, ist die, ob dieser
Endospermtypus eine derartige Verbreitung hat, dass sein
Vorkommen ein Merkmal von grösserer Bedeutung darstellt. Die Ansichten
der Forscher, die sich über diese Frage ausgesprochen haben, gehen
weit aus einander. Die meisten Forscher späterer Zeit, die sich hiermit
beschäftigt haben, wollen ihm fast jede Bedeutung in dieser
Hinsicht absprechen. Als für diese Betrachtungsweise repräsentativ will
ich hier nur ein paar Aussprüche von Coulter and Chamberlain
(31) anführen. Sie haben ohne Zweifel unter den jetzigen Forschern
in der eingehendsten Weise die embryologische Litteratur überblickt
und haben auch selbst zahlreiche diesbezügliche Untersuchungen
ausgeführt oder geleitet. Ihre Ansichten müssen daher besonders
schwerwiegend sein. Ich will aber hier ausdrücklich betonen, dass
ähnliche Ansichten von anderen Forschern so wohl früher als
später verfochten worden sind, obgleich ich es nicht notwendig finde,
eine Übersicht hierüber zu geben.

Coulter and Chamberlain sprechen sich betreffs der
systematischen Bedeutung embryologischer Verhältnisse oll sehr unbestimmt
aus; und es scheint mir ziemlich deutlich, dass diese Frage ihre

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