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an den an der Spitze stumpfen und im Inneren durch falsche Septa
gleichsam gegliederten Halmen. Diese Binse war stets steril; keine
Spur von floralen Teilen konnte entdeckt werden. Die
Gras-Assoziationen, die lichter waren, und durch die man im Kanoe leichter
hindurchkommen konnte, bestanden hauptsächlich aus der nun
verblühten Oryza sativa, zwischen der in spärlicher Menge eine
Panicum-Art vorkam. Eine scharfe Grenze zwischen den Gras- und
den Binsen-Assoziationen existierte nicht, sondern diese
Pllanzen-vereine gingen allmählich in einander über, gleichwie auch in die
Papyrusvegetation. Auf dem Boden, besonders in den
Scirpus-Beständen, sah man stellenweise reichlich Najas marina var.
angustifolia und im Wasser zwischen den Halmen schwimmend fand sich
eine jetzt sterile blasentragende Ulricularia-Art.
Diese letzterwähnte Vegetation leitet hinüber zu den Assoziationen
der offenen Gewässer, die auch in grösserer Tiefe oder wo die oben
erwähnten formationsbildenden Arten aus irgend einem Anlass nicht
hatten Fuss fassen können, vorkamen, wie z. B. in den von den
Bewohnern des Sumpfes, dem eigentümlichen Battwa-Volke, durch
die Binsen- und Grasbestände gehauenen Kanälen. Die
Charakterpflanzen für diese Öffnungen in der einförmigen Sumpfvegetation
waren die Nymphaeen, die in nahezu allen erdenklichen
Farbenabstufungen leuchteten: blau, violett, rosa und weiss. Weniger in
die Augen fallend, aber gemein waren die Hydrocharitaceen Iioollia
Aschersoniana und noch eine andere Art sowie stellenweise reichlich
vorkommend Najas marina var. angustifolia, Utricularia sp., Hydrilla
verticillata und Lagarosiphon sp. An einer Stelle wurde die
eigentümliche Utricularia foliosa gefunden, deren junge Blattzipfel stark
rotgefärbt waren und in frappanter Weise an eine feinverzweigte
Floridee erinnerten. In einer einzigen Öffnung in den Sümpfen
wurde Brasenia purpurea angetroffen, eben jetzt (Anfang Oktober)
in voller Blüte und auf dem begrenzten Gebiete, wo sie vorkam,
in solcher Fülle wachsend, dass sie mit ihren schildförmigen, kleinen
Blättern eine fast zusammenhengende Decke über die ganze
Wasseroberfläche hin bildete.
Die hier gelieferte Schilderung der Vegetation um den
Bangweolo-See herum kann, wie aus dem Vorstehenden hervorgeht, nur den
Anspruch darauf erheben, ein orientierendes Übersichtsbild zu geben.
Eine eingehendere Behandlung, besonders der Artszusammensetzung
der Formationen wird später folgen, wenn das Material mehr im
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