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gischen Station Kristineberg teils im Oktober teils bei verschie-
denen Gelegenheiten in der ersten Hälfte des Januars von mir selbst
eingesammelt und fixiert worden. Für das Studium der Entwicklung
der fertilen Zweigbüschelchen habe ich ausserdem Gelegenheit ge-
habt, Mitte Dezember die Pflanze in der Natur zu beobachten.
Während der Zeit Anfang November bis Mitte Dezember habe ich
jede Woche aus der Station Kristineberg Material von dieser Alge
bekommen, und dadurch sehr genau die Entwicklung der fertilen
Zweigbiischelchen verfolgen können. Das Einsammeln und Fixie-
ren dieses Materials verdanke ich dem Vorsteher der Station, Herrn
D:r Hs. ÖSTERGREN, und erlaube ich mir an dieser Stelle ihm
für sein Entgegenkommen meinen ergebensten Dank auszusprechen.
Als Fixierungsflüssigkeit, in welcher ich die Objekte etwa eine
Stunde habe liegen lassen, wurde die schwächere FLEMMINGSche
Lösung gebraucht. Die Objekte sind in 4 u dicke Schnitte zerlegt
worden. Für die Färbung habe ich die HEIDENHAIN’s Eisenhäma-
toxylinmethode benutzt; daneben wurden die Schnitte bisweilen
mit Lichtgrün gefärbt.
1. SPROSSENAUFBAU.
Durch die Untersuchungen von FALKENBERG ist der Sprossenaufbau
bei Rhodomela subfusca sehr gut bekannt, und da Rh. virgata und
Rh. subfusca nahe verwandt sind, ist zu erwarten, dass beide
Arten denselben Sprossenaufbau zeigen, und es wäre demnach hin-
reichend nur auf die von FALKENBERG (1901, S. 593) gegebene Be-
schreibung hinzuweisen. Der Vollständigkeit wegen möchte ich
aber mit ein paar Worten den Sprossenaufbau bei Rhodomela virgata
beleuchten.
Die Scheitelzelle der in Wachstum begriffenen Sprossspitze (Fig.
1 a) schneidet nach unten Segmentzellen ab. Diese Segmentzellen
sind an der einen Seite etwas höher als an der dieser gegenüber-
liegenden. Dies steht damit in Zusammenhang, dass die Querwand
im Verhältniss zu der Längsachse der Scheitelzelle nicht senk-
recht sondern etwas quer angelegt wird. An der Seite, wo die Seg-
mentzelle am höchsten ist, wird eine Astzelle abgeschnitten. Die
Astzellen werden in einer Spirale mit einer Divergenz von etwa 1/1
(variiert zwischen !/1—?/1) angelegt. Die Astzellenspirale ist an den
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