- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 8. 1914 /
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sich und wird polysiphon (Fig. 2 a). Nach Abschneiden von vier
steril bleibenden Perizentralzellen bildet sich auf der Oberseite des
Segmentes diejenige Perizentralzelle, die der Ausgangspunkt des
Prokarps wird (Fig. 2 b). Diese schneidet oben auf ihrer dem
Hauptspross zugewendeten Seite eine Zelle ab, die die Mutterzelle
des Karpogonastes ist (Fig. 2 c). Die neugebildete Zelle schneidet
dann nach unten successiv drei Segmentzellen ab, welche die drei
Stielzellen des Karpogons darstellen (Fig. 2 d, e und f), worauf
die Scheitelzelle sich zum Karpogon entwickelt.

Unmittelbar nachdem der Karpogonast vierzellig geworden ist,
schneidet die fertile Perizentralzelle
nach unten eine Zelle ab (Fig. 2 g)
und dann seitlich eine neue Zelle
(Fig. 2 h), die sofort quergeteilt wird
(Fig. 2 i). Von da ab finden im
Prokarp vor der Befruchtung keine
weiteren Zellteilungen statt. Die
schon gebildeten Zellen vergrössern
sich, besonders die Karpogonzelle,
die eine langgestreckte Trichogyne
entwickelt (Fig. 2 k).

Das reife, unbefruchtete Prokarp
von Rhodomela virgala besteht dem-
nach aus folgenden Teilen: einem
vierzelligen Karpogonast, einer ba- Fig. 3. Befruchtungsreifes Prokarp im
salen, sterilen Zelle und einer seit- Querschnitt. zz Zentralzelle; pzz Perizen-
lichen, zweizelligen, sterilen Zell- tralzelle; stz, die unterste der beiden
EE dalle’ ausider fertilensPeri- sterilen Eu) ka e erste Kar-

i poganastzelle. — Vergr. 1600 mal.
zentralzelle entstanden sind, und
mit dieser in Tüpfelverbindung stehen. — Nach den Untersuchungen
von PHILLIPS (1895, S. 292) ist das Prokarp von Rhodomela subfusca
in vollkommen ähnlicher Weise aufgebaut.

Die Kernteilungen bei der Entwicklung des Karpogonastes sind
den gewöhnlichen, somatischen Kernteilungen der Geschlechtspflanze
vollkommen ähnlich. Alle Karpogonastzellen sind primär einkernig,
werden aber sekundär zweikernig (Fig. 3 und 4). In Prokarpien,
wo alle sterilen Zellen schon vorhanden sind, das Karpogon aber
noch ziemlich unentwickelt zu sein scheint, findet man, dass der
Karpogonkern eine neue Teilung vorbereitet. In Fig. 10 Taf. 3.
ist ein spätes Prophasenstadium der letzten Teilung des Karpogon-

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