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selbe wie bei der vorhergehenden Art wiederholt sich auch bei
dieser. Die Innovalionssprosse sind jedoch hier im allgemeinen be-
deutend dünner als die Kurztriebe, von denen sie ausgehen. Dies
hat zur Folge, dass sie sich frühzeitig ablösen, und man trifft denn
auch oft in S. tenellum-Teppichen eine Masse von freigewordenen
jungen Pflänzchen.
Auch hier fehlt jede Spur von Protonemafäden an der Basis der
Innovationssprosse,
Fig. 3. Innovationssprosse von Sphagnum tenellum (Ehrh.) Lindb., a—d noch in
Verbindung mit den Mutter-Kurztrieben, e und f losgelöst. 4,5: 1.
SCHIMPER (1858, Taf. XXI, Figg. 4 —5) gibt ein paar junge Pflänz-
chen von S. tenellum wieder, welche, wie er sagt, oft in Teppichen
eingesprengt vorkommen. Von diesen sagt er (S. 73): »Nicht selten
kommen ganz einfache oder mit wenigen einfachen Aestchen be-
setzte, sehr schlanke und zarte Pflänzchen in den Rasen vor, welche
entweder als Saatpflänzchen oder als Brutpflänzchen zu betrachten
sind, zuweilen selbst eigene Rasen bilden und so leicht für eine
besondere Art genommen werden können». Ich halte es nicht für
unwahrscheinlich, dass diese — wenigstens das in Fig. 4 abgebil-
dete (vgl. meine Figg. 4 und 3 a) — vegetativ entstanden sind. Es
lässt sich natürlich in jedem besonderen Falle nicht leicht ent-
scheiden, ob ein junges Pflänzchen vegetativ oder durch Sporen
entstanden sei. Wenn man vorsichtig zuwege geht, kann man je-
doch oft einen Innovationsspross bis zu seiner Verbindung mit dem
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