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braunköpfigen Drüsenhaaren, aber sehr spärlichen Haaren. Die
Hülle ist ziemlich klein, 10,5—12 mm. hoch, mit recht spärlichen
und ziemlich kurzen, schwarzfüssigen Haaren, verhältnismässig
reichlichen, gelb- bis braunköpfigen Drüsenhaaren und Mikroglan-
deln. Hüllschuppen schwarzgrün, ziemlich ungleichförmig und von
verschiedener Länge, Mittelschuppen mittelbreit und + stumpf,
mehrere der inneren Schuppen schmal, spitz und etwas mehr lang-
gestreckt. Einige Schuppen tragen an der Spitze Haarbüschel. Die
Ligulen sind bis 2 mm. breit, an der Spitze tief gezähnt und deut-
lich gewimpert. Griffel gelb.
Die Sippe ist durch den hohen, schlanken, meistens 2blätterigen,
wenig behaarten Stengel, die + lang gestielten, schmal zungenför-
migen Stengelblätter, die wenig behaarte Hülle, die gelben Griffel
etc. charakterisiert.
H. stenopiforme Pohle et Zahn in Allgem. Botan. Zeitschr. 1907,
p. 111. Prov. Archangel: ad montem Pai Jer, regio subalpina
(8. VIII. 1905; R. POHLE).
Eine interessante Form, die etwas an H. slenomischum Om. erinnert.
Sie scheint mit H. Quadorum Elfstr. (Zur Archieracium-Flora der
Sudeten und der Tatra) verwandt zu sein, ist aber von diesem durch
kürzere und mehr zerstreute Behaarung sowohl am Stengel wie an
den Blättern und Hüllen, viel schmälere und mehr gleichförmige
Hüllschuppen und höheren Stengel leicht zu unterscheiden. Aber
der ganze Blattbau der Pflanze, die Form und die Zahnelung der
Blätter u. a. deuten auf eine nahe Verwandtschaft mit der genann-
ten sudetischen Sippe hin.
Die Hüllen des H. stenopiforme sind ziemlich gross, die der I.
Ordnung 13—15,5 mm. hoch, verhältnissmässig wenig behaart, we-
niger als an H. stenomischum und H. Quadorum. Die Griffel sind
gelb oder fast gelb. Die Pflanze steht an der Grenze der Lanceata
und Subalpestria Dahlst.
Ein im Dorfe Arép Mikit am Ussa-Flusse gefundenes Hieracium
(29. VII. 1905, R. Pour) gehört vielleicht hierher, ist aber wegen
Mangels an Blüten nicht sicher zu bestimmen.
Auch H.. eximiiforme Dahlst. stellt Zauw in sched. zum H. ste-
nopiforme (Siehe unten p.83). Jenes aber ist eine ganz andere Art,
die mit der hier besprochenen Sippe vom Pai Jer nicht einmal
nüher verwandt ist.
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