- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 8. 1914 /
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diesem verschieden. Erinnert auch etwas an H. lacistophyllum Dahlst.,
hat aber stärker behaarte Blätter, stärker drüsenhaarige Kopfstiele
und Akladien, usw.

H. bathycephalum Dahlst., Herb. Hier. Sc. XV n:o 12 (1903). Syn.
H. grandidens Elfstr., Archieracien p. 27 (1894). (Dieser letztere Name
war, wie ich später fand, schon 1893 einer anderen Hieraciumform
gegeben, weshalb ich den von DAHLSTEDT gegebenen Namen auf-
nehme) var. floccinops n. v. (3H. alpinum L. ssp. lignyotum Norrl.»).
Halbinsel Kola: Chibinä (5. VIII. 1911, R. PourE) Weicht von dem
typischen H. bathycephalum durch etwas zahlreichere, längere und
gröbere Haare am Akladium und an den Kopfstielen, sowie durch
Mangel an Sternhaaren an den Stengelblättern ab.

H. atratum (Fr. p. p.) Elfstr., Hieracia alpina p. 47, Archieracien
p. 26, f. vel var. foccosius Elfstr., Zur Archieraciumflora der Sudeten
und der Tatra. OH. atratulum Norrl.»). — Halbinsel Kola: Char-
lowka. Wegen Mangelhaftigkeit des auf Kola gesammelten Materiales
kann die Bestimmung nicht als sicher gelten. Wegen des pflanzen-
geographischen Interesses der Frage verdient sie näher untersucht
zu werden, wozu mehr Material, und zwar von blühenden Pflanzen,
nólig ist.

H. scotaiolepis n. (3H. atratum Fr. ssp. bifidelliceps Zahn», »H. atra-
tum Fr. ssp. atratulum Norrl.»). — Halbinsel Kola: Monshe-Tundra
(14. und 15. VIII. 1911, R. Ponte).

Stengel 30—35 cm hoch, ziemlich schlank, einfach oder mit
1—2 ein- oder zweikópfigen Ásten (von denen der obere gewóhnlich
länger als das 1—4 cm lange Akladium ist), meistens 1-blätterig,
sternhaarig, kurz und dünn behaart, zuoberst aber mit ziemlich
zahlreichen, schwarzen, dunkelbraunkópfigen Drüsenhaaren. Basal-
blätter etwa 4— 5, die äusseren + breit elliptisch, die inneren breit bis
schmal lanzettlich, alle mit wenigen, schmalen, feinen, fast drüsen-
haaráhnlichen Zähnchen oder fast ganzrandig. Das Stengelblatt
kleiner als die Basalblätter, viel schmäler und spitzer, schmal lan-
zettlich lineal, ganzrandig oder mit wenigen schmalen, feinen,
drüsenhaarähnlichen Zähnchen und unterseits mit Spuren von Stern-
haaren am Mittelnerv. Die Basalblätter sind kurz und spärlich,
hauptsächlich an den Rändern behaart, das Stengelblatt etwas haar-
iger und mit Spuren von Sternhaaren an der unteren Seite des

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