- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 8. 1914 /
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Mittelnervs. Die Hüllen sind ziemlich klein, die der I. Ordnung
10—11; mm hoch; die Hüllschuppen sind schwarzgrün oder fast
schwarz, mil violett bereiften Spitzen, und tragen ziemlich zahlreiche
Drüsenhaare derselben Beschaffenheit wie an dem Akladium und
den Kopfstielen, sowie spärliche, kurze, fast schwarze oder kurz grau-
spilzige Haare. Die mittleren Hüllschuppen sind mittelbreit, die
innersten schmäler und spitz, alle gegen die Spitze sich allmählich
verjüngend (mit geradlinigen Rändern), einige der Schuppen sind an
der Spitze coma-arlig behaart. Die Ligulen sind kaum mittellang,
von dunkelgelber Farbe, fast kahl, nicht deutlich gewimpert; die
Griffel sind + dunkelbraun.

Diese Form ist wohl ziemlich nahe verwandt mit H. atratum
(Fr. p. p.) Elfstr. var. (vel subsp.) endyleron Elfstr. (Zur Archiera-
ciumflora der Sudeten und der Tatra) f. kaministense, ist aber von
dieser durch weniger beblätterten Stengel (gewöhnlich nur 1 Stengel-
blatt, bei H. atratum v. endyteron meistens 2), nicht grob gezähnte
Basalblätter, schmäleres Stengelblatt und vor allem durch kleinere,
schmälere, weniger drüsenhaarige Hüllen und nicht so linealische
Hüllschuppen unterschieden.

H. senescentifrons n. (»H. atratum Fr. ssp. atratulum Norrl.»,
»H. nigrescens Willd. ssp. decurrens Norrl.», »H. atratum Fr. ssp.
semicurvescens Norrl.» »H nigrescens Willd. ssp. colpodes Norrl.»)
— Halbinsel Kola: Chibinä (9 und 19. VIII. 1911, R. Ponte).

Stengel 15—45 cm hoch, einfach oder mit 1 oder 2 einkópfigen
Ästen und 1—6 cm langem Akladium, sternhaarig, wenig haarig,
am Akladium und an den Kopfstielen mit ziehmlich zahlreichen,
kürzeren und längeren, dunklen Drüsenhaaren versehen. Zur Blüte-
zeit. bleibende Basalblülter 3—7, die äusseren oval oder elliptisch
oder verkehrt eiförmig oval oder verkehrt eiförmig länglich, die
inneren schmal länglich—lanzettlich, alle an der Spitze ganzrandig,
sonst entfernt scharfgezähnt mit auswärts oder etwas vorwärts ge-
richteten, feingespitzten Zähnen oder Zähnchen; nahe an der Basis
der Blätter finden sich oft einige grössere Zähne, sonst sind es
gewöhnlich sehr kleine, feine, drüsenhaarähnliche Zähnchen. Stengel-
blätter 1—2, schmal lanzettlich, das obere sehr klein, linealisch,
unterseits mit Sternhaaren, auch das untere trägt gewöhnlich Spuren
von Sternhaaren, wenigstens am Mittelnerv. Die Hülle I. Ordnung
11—13 mm hoch, ziemlich breit, die Hüllschappen schwarzgrün,
linealisch, die meisten an der Spilze + slumpf oder wenige der inner-

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