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an. Fig. 4 b zeigt eine Tetrade, deren beide mikropylare Zellen
gleich kräftig, die unteren aber degeneriert sind. In Samenknospen
mit völlig ausgebildeten Embryosäcken tritt diese Megaspore als eine
grosse, kräftige Zelle unter dem Sacke vor (Fig. 5 a). Es liegt ja nahe
zu denken, dass diese Tetradenzelle ihre Erhaltung dem Umstand
zu danken habe, dass die Antipoden bei dieser Pflanze fehlen,
während sie selbst vielleicht einige von den Funktionen, welche
diesen Zellen normalerweise zukommen, übernommen und sich
dadurch von dem un-
mittelbaren Untergang
gerettet hätte. Die Er-
scheinung erinnert so-
mit an diejenige, die
Para (17) bei Aster und
Solidago beschreibt, wo
ebenfalls in dem völlig
ausgewachsenen Em-
bryosack Antipoden feh-
len, während die chala-
zalen Megasporen sämt-
lich bedeutend zuwach-
sen und mehrkernig
werden. Auch bei Lo-
pezia scheint eine wei-
tere Entwicklung der
überlebenden Tetraden-
zelle vorkommen zu
können. In einigen Sa-
Fig. 4. a Die Tetrade. b Die zwei mikropylaren Me
gasporen gleich kräftig entwickelt, die chalazalen de-
menanlagen beobach- generiert. c Die oberste Tetradenzelle hat den zwei-
tete ich nämlich unter ten distanziert. d Embryosack im Zweikernstadium.
dem völlig ausgebilde-
ten Embryosack Zellen, die dichtes Protoplasma mit freien Kernen
enthielten. Sowohl das Plasma als auch die Kerne waren den ent-
sprechenden Bildungen des Embryosacks ähnlich. In einem Fall
kamen drei solcher Kerne, in einem anderen elf zum Vorschein.
Wahrscheinlich entsteht dies dadurch, dass sich der Kern der zweiten
Tetradenzelle teilt. Die embryosackähnlichen Bildungen, die sich
infolgedessen bilden, haben ihre Längenausstreckung in einer Ebene,
welche gegen die Längsachse des normalen Embryosacks rechtwinkelig
ist. Fig. 5 b zeigt einige von diesen Kernen in der Zelle unter dem Sacke.
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