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Erde. — In der Nähe der Touristenstation Abisko auf Wiesenboden
und auf dem Eisenbahndamm an verschiedenen Stellen (Aug. 1912),
auf dem Nordabhang des Nuolja in der Nähe der Birkenwaldgrenze
(Aug. 1912), bei Björkliden im Birkenwald unterhalb der Eisenbahn
(Aug. 1912), in der Nähe der Kebnekaiser Schutzhütte im obersten
Teil des Birkenwaldes und unmittelbar oberhalb desselben (Aug.
1912), Pesisvare, regio alpina (Juli 1912), Ortovare, regio alpina
(Juli 1912), Pälno, regio subalpina (Aug. 1912), Riksgränsen, regio
alpina (Aug. 1912). — Alle Exemplare sind sehr kurzstielig, im
übrigen aber typisch. Man kann die Art auch in unreifem Zustande
daran erkennen, dass die Fläche der Peridie, von schmalen Reihen
grösserer Höcker sozusagen in mehr oder weniger regelmässige
Felder geteilt ist, während die übrigen Höcker klein und über die
ganze Fläche gleichmässig verteilt sind. Bei der Reife zerfällt die
Peridie nach den so markierten Linien in Stücke.
C. borealis n. sp.
Fungus primo albus, subglobosus, dein pyriformis, superne app-
lanatus, 5—15 cm. latus, 10—15 cm. altus, (raro minor); superficie
mox verrucoso-areolata, verrucis spinis crassis, basi cohzrentibus,
contextis, maturante cortice ad lateras peridii usque ad basin stipitis
in frustulis magnis decidente, endoperidium plumbeum aperiente;
corlice superne persistente, una cum endoperidio frustulis irre-
gularibus evanescente; stipite parvo, celluloso, cyathiformi, etate
cupreo-colorato; filamentis capillitii coloratis, 5—6(— 7) y latis, sporis
aculeatis, globosis, purpureis, 5—7 y latis.
Die oben beschriebene Art ist von allen vorher bekannten sehr deut-
lich getrennt; in einem Briefe schreibt der bekannte Gastromyceten-
kenner C. G. Lrovp hierüber: »the specimen that you sent as a new
species and called Calvatia borealis is as you decide, an unnamed
species, quite distinct from anything that has been named.» — C.
borealis gehört zur Sect. Asterosporae, zeigt aber keine engere Verbin-
dung mit den übrigen hierhergehörenden Arten. C. arctica Ferd. et
Winge, die neulich aus Grönland beschrieben worden ist (FERDI-
NANDSEN 1910) scheint ihre nächste Verwandte zu sein. Durch die
Grósse, die Farbe der reifen Peridie, das eigentümliche Abfallen
der Rindenschicht von der Endoperidie u. a. weicht jedoch C. bo-
realis von dieser Art stark ab. Besonders kennzeichnende Merk-
male sind die bleifarbige Endoperidie, die an den Seiten und dem
untersten Teile des Fruchtkörpers sichtbar ist, das Abfallen der Rin-
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