- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 8. 1914 /
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stand, kräftig entwickelt; an dem anderen Exemplar, das etwas
trocken stand, erschienen sie dünner und vertrockneter. Die Pflanze
findet sich nach »Flora Brasiliensis» in ihrer. Heimat »in locis uli-
ginosis et paludosis». Im Anschluss hieran will ich erwähnen, dass
Exemplare von Lobelia (Haynaldia Kanitz) Hassleri Zahlbr., die eben-
falls im hiesigen Gewächshause auf feuchtem Boden und in Wasser
kultiviert worden sind, keine Pneumatophoren bildeten; sie finden
sich aber auch in ihrer Heimat (Brasilien) auf trocknerem Boden
als ihre Verwandte, nämlich »in aperto subhumido» oder »in apertis
silvulae».

Fig. 2. Lobelia exaltata Pohl. a: Zwei Pneumatophoren in natürlicher Grösse. Die
punktierte Linie bezeichnet die Erdoberfläche. b: Zwei Pneumatophorenspitzen,
achtmal vergrössert. — E. Rosenius del.

Das Aussehen und die Grösse der Pneumatophoren geht aus Fig.
2 a hervor; doch ist gewöhnlich die Pneumatophorenspitze wegen
der hier vorhandenen Pneumathoden schärfer markiert, weil diesel-
ben teils eine kreideweisse Oberfläche, teils eine keulenförmige Ge-
stalt haben (Fig. 2 5). Die Spitze ausgenommen, schillern die Pneu-
matophoren wegen des Chlorophylls in der primären Rinde oft ins
Grüne. Sie sind von sehr verschiedener Länge, jedoch höchstens 7
cm, sie ragen aber selten mehr als 1 cm (gewöhnlich !/2 cm) über
den Boden. Sie laufen zahlreich aus den Wurzeln des Rhizoms,
jedoch nicht oder nur in geringer Anzahl aus deren älteren Teilen
aus. Dies beobachtete schon Rumpuivs (1) auf Sonneratia alba Smith.

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