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303
Pneumatophor i: Ne- | Pneuma-
Alle Diametermasse in mm. Us cm—3 cm—5’/2em mu 2 nia
2 - ckn.»
unter der Spitze. Sö zel. | Ex.
Diameter des Zentralzylinders. ...... 0,148 | 0,144 | 0,124, 0,203 0,081 | 0,094
Diameter des Pneumatophoren resp. |
|
deraWwurzel: | 0 7. eel 1,08 0,816 | 0,628 | 0;851 [0,84 0,33 |
Verhältnis zwischen Diameter des
Zentralzylinders und Diameter des 1 1 1 il ibd 1
Pneumatophoren resp. der Wurzel: | 6,96 5,0; 5,06 | 4,19 4,2 3,51
Daraus geht auch hervor, dass es die primäre Rinde ist, die diese
Vergrósserung des Diameters verursacht, denn die Grósse des Zentral-
zylinders in ein und demselben Pneumatophoren ist beinahe kon-
stant: in dem obenerwähnten Beispiel eine Diametervermehrung von
nur 0,04 mm bei einem Pneumatophoren, der 5 cm lang ist.
Das Aussehen der
primären Rinde der
kräftigeren Pneumato-
phoren zeigen die Fi-
guren 3, 4 und 5: es
sind eingeschichtete
Parenchymlamellen,
die als Mittelwände
grosse Interzellularen
begrenzen, also ein
Durchlüftungsgewebe ; i kauf:
4 n Fig. 3. Lobelia exaltata Pohl. Teil eines Pneumato-
oder ein Aérenchym. phoren-Querschnitts, 1 em unter der Spitze. (!?/1).
Ich habe hier, wie
auch WITTE (19) den Begriff Aérenchym biologisch als ein Durch-
lüftungsgewebe gefasst, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, ob es
ein primäres oder ein sekundäres Gewebe ist. SCHENCK (9) fasst
den Begriff entwicklungsgeschichtlich und rechnet dahin nur ein
aus einem Phellogen hervorgegangenes und mit Kork homologes
Durchlüftungsgewebe. GoEBEL fasst den Begriff biologisch wie auch
HaBERLANDT (in »Physiologische Pflanzenanatomie») G. SELIBER
(17) u. s. w. Dieser hat gezeigt, dass Rindenparenchymzellen durch
Streckung in ein aérenchymatisches Gewebe übergehen kónnen, und
das spricht ja gegen die ausschliesslich morphologische Auffassung
des Aérenchymbegriffs. Bei den Lobelia-Pneumatophoren entwickelt
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