- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 9. 1915 /
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Grösse ab und sinken allmählich in den untersten Teil der Zelle
hinab (Fig. 4), wo sie die Gestalt von drei stark färbbaren Klämp-
chen annehmen. Sie sind jedenfalls ausser Betrieb gesetzt und
zeigen deutliche Zeichen der Degeneration. Es unterliegt keinem
Zweifel, dass wir es hier mit vier Megasporenkernen zu tun haben,
von denen der oberste vorherbestimmt ist, den Embryosack zu
bilden, und die übrigen, frühzeitig zu degenerieren.

Anthemis tinctoria. Fig. 5—7. Verschiedene Entwicklungsarten des zweizelligen
Archespors. Im ersten Falle ist die obere, im zweiten die untere Embryosack-
mutterzelle in der Entwicklung distanziert. Im dritten Falle zwei nebeneinander
liegende Tetraden mit degenerierenden unteren Kernen. Leitz Ok. 2, hom. Imm. "is.

In den Fällen, wo mehrere Embryosackmutterzellen vorhanden
sind, kann jede von ihnen auf die oben beschriebene Weise eine
Tetrade entwickeln. Fig. 7 zeigt einen Fall mit zwei nebeneinander
liegenden Tetraden; bisweilen findet man sie in einer Reihe liegend.
Man könnte, wenn zwei Embryosackmutterzellen in einer Reihe
liegen, erwarten, dass die chalazale eine schnellere Entwicklung habe,
weil sei den Vorteil der unteren Lage und damit die Gelegenheit
hat, die Nahrungszufuhr besser auszubeuten. Dies ist jedoch nicht
immer der Fall, ebenso oft zeigt die obere Zelle eine schnellere
Entwicklung, und wir müssen daher wohl annehmen, dass auch
andere Faktoren als der Nahrungsstrom hier mitspielen. Fig. 5
zeigt eine weitere Entwicklung der untersten Zelle; sie befindet
sich schon im Tetradenstadium (der vierte Kern findet sich im

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