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mit zweiräumigem Fruchtknoten wahrgenommen hat. In dem einen
Raum hangen zwei Samenanlagen, in dem anderen nur eine. Griffel
und Narbe waren jedoch einfach.
Der Kern der subepidermalen Embryosackmutterzelle (Fig. 3)
durchläuft die für eine meiolische Teilung charakteristischen Pro-
phasenstadien. Fig. 4 zeigt die beiden nach der heterolypischen
Teilung entstandenen Tochterzellen. In dem in der Fig. 5 abgebil-
deten Nucellus liegt schon eine fertige Tetrade vor. Die basale
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1. Junge Samenanlage. Vergr. 165: 1. — 2. Befruchtungsreife Samenanlage. Vergr.
45:1. — 3. Embryosackmutterzelle. — 4. Die zwei nach der heterotypischen Tei-
lung entstandenen Zellen. — 5. Tetrade fertig. — Fig. 3—5 Vergr. 880: 1.
Tetradenzelle verdrängt die übrigen und wächst zum Embryosack
heraus. Auch die Epidermis des Nucellus wird verdrängt. Die
basalen Teile werden jedoch erst verhältnismässig spät aufgelöst
(Fig. 10 und 11).
Der primäre Embryosackkern teilt sich wie gewöhnlich dreimal
(Fig. 6). In der Mikropylarregion des achtkernigen Embryosacks
bilden sich die Eizelle und zwei ziemlich kleine Synergiden (Fig. 7).
Die beiden Polkerne verschmelzen vor der Befruchtung. Der se-
kundäre Embryosackkern liegt gewöhnlich ein wenig von der Ei-
zelle entfernt. In dem völlig entwickelten Embryosack findet man
keine Reste der sehr vergänglichen Antipoden.
In einer Samenanlage wurde eine grosse zweikernige basale Zelle
beobachtet. Vielleicht hatte sich der Embryosack aus der nächst-
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