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WETTSTEIN (1911), haben sie in die Nähe der Compositen gestellt,
während andere, u. a. WARMING (1913), ihre nächsten Verwandten
unter den Dipsacaceen finden. BAILLON (1880) ist sogar der Ansicht,
dass sie wahrscheinlich nur eine Unterfamilie der Dipsacaceen dar-
stellen.
Von den Composilen unterscheiden sich die Calyceraceen u. a.
durch die hängende, apotrope Samenanlage, das reichliche Endo-
15 16
15. Sehnitt durch einen Teil des Endosperms und der Testa eines nicht reifen
Samens. Vergr. 450:1. — 16. Reifer Samen. Vergr. 45:1.
sperm’, die ungeteilte Narbe und die verwachsenen Filamente der
Staubfäden. Über den Blütenstand schreibt BairLow (S. 525): »Les
fleurs sont décrites comme disposées en capitules; mais elles forment
réellement des cymes contractées, c’està-dire des glomérules, qui
occupent chacun l’aiselle d’une des bractées que porte le réceptacle.»
Auch Reıcne (1901) findet diese Deutung am wahrscheinlichsten. Die
erwähnten Abweichungen sind so bedeutend, dass die Familie kaum
! Die Angaben Höcks und EnGLers, dass die Samen nur wenig Nührgewebe be
sitzen, sind unrichtig. Vgl. meine Fig. 16 und Baıtrons Fig. 430 von Boopis.
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