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Art fruktifiziert in Norby unweit Upsala sehr reichlich, wo sie in
einem Waldsumpf als Bültchen auftritt. Die Antheridien habe ich
an Sphagnum acutifolium Ehrh. studiert, weil es leichter war, von
diesem, als von Sphagnum squarrosum Pers. junge Stadien zu erhalten.
Da das Material so nahe bei Upsala wuchs, habe ich keine Kul-
turen zu machen brauchen, und die Fixierungen sind gewöhnlich
am Platze gemacht. Die geeignetsten Fixierungsflüssigkeiten für das
Studium der Tetradenteilung waren JuELs Gemisch : Chrom-Platina-
Essigsäure (2% Chromsäure, 25 ccm; 10% Platinachlorid, 2.5 gr;
Eisessig, 1 ccm; dest. Wasser, 75 ccm) und FLEMMINGS schwächeres
Gemisch (1% Chromsäure, 180 ccm; 2% Osmiumsäure, 25 ccm;
Eisessig, 12 ccm; dest. Wasser, 210 ccm). Das beste Resultat ist
erzielt worden, wenn die Sporogonien vor dem Fixieren zerschnitten
waren. Wegen Chondriosomen- und Chromatophorenstudien machte
ich im vorigen Sommer (1914) einige Fixierungen mit der Benda-
schen Flüssigkeit (1% Chromsäure, 15 ccm; 2% Osmiumsäure,
4 ccm; 3 Tropfen Eisessig); dieses Material habe ich aber bisjetzt
nur unbedeutend bearbeitet. Für die Färbung der Präparate ist
hauptsächlich HEIDENHAINS Eisenhämatoxylin verwendet worden.
1. Die Sporogenese von Sphagnum squarrosum.
Der Sporophyt entwickelt sich bei Sphagnum sehr schnell. Ende
April oder in den ersten Tagen des Mai — je nach dem frühen
oder späten Anfang des Frühlings — öffnen sich die Archegonien
und sind sofort bereit, die Antherozoiden!) zu empfangen. Ich habe
leider die Befruchtung nicht beobachten kónnen, weil die von mir
benutzten Fixierungsflüssigkeiten in diesem Stadium die die Eizelle
umgebende Schleimmasse?) nicht haben durchdringen können. Der
junge Embryo nimmt schnell zu, und schon Ende Mai ist das
Archespor mit 2—3 Zelllagen versehen. In den letzten Tagen des
Juni bezw. Anfang Juli vollziehen sich in unmittelbarer Folge nach-
einander die hetero- und homöotypischen Kernteilungen. In dem
am 8. VII. 1913 fixierten Material fanden sich fast alle Teilungs-
stadien mit Ausnahme der präsynaptischen.
1) vgl. S.
? Dass sich reichlich Schleim um die Eizelle sowie auch um den jungen Embryo
findet, hat schon Watpner (77) betont
279.
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