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sein lassen. Im allgemeinen scheinen die Forscher, die sich mit
der Mooszytologie beschäftigt haben, der Ansicht zu sein, dass es
keine Unterbrechung erleide. Dies haben z. B. Moore (56) bei
Pallavicinia, MEYER (53) bei Corsinia, GRAHAM (27) bei Preissia
gefunden. WILSON (81) lässt diese Frage bei Mnium offen. Was
die Phanerogamen betrifft, sind es ja besonders GREGOIRE (u. a.
28) und seine Schule, die das Vorkommen eines kontinuierlichen
Spirems verleugnen, während andere Zytologen, wie ALLEN (1),
LAGERBERG (38) u. a. vergebens freie Enden im Spirem gesucht
haben.
Über den Bau des Spirems teilen sich bekanntlich die Ansichten.
Einige sind mit STRASBURGER (76) und ALLEN (1) der Meinung,
dass das Spirem aus einer achromatischen Grundsubstanz bestehe,
in der es abgelagerte Chromatinkórperchen, sog. Chromomeren, gebe,
welche dem Spirem ein perlschnurähnliches Aussehen verliehen.
Andere erklären mit GREGOIRE (28), dass Chromomeren fehlen.
STRASBURGERS Auffassung teilen betreffs der Bryophyten Moore (56,
Pallavicinia), Davıs (14, Pellia), BEER (4, Riccia), MEYER (53, Cor-
sinia). MARCHAL (51, Fig. 9) hat, seiner Abbildung nach zu urteilen,
auch Chromomeren gesehen.
In dem in Fig. 2 dargestellten Stadium habe ich bei Sphagnum
nie Chromomeren im Spirem beobachten kónnen, sondern es scheint
mir vollkommen moniliform gewesen zu sein. In einigen Fällen
habe ich jedoch etwas später Bilder (Fig. 6) gesehen, die móg-
licherweise mit STRASBURGER gedeutet werden kónnen. Doch sind
sie so selten gewesen, dass ich geneigt bin, sie für Artefakte zu
halten.
Auch wenn das Spirem von Anfang an ununterbrochen gewesen
ist, so ist es doch in Fig. 3 quergespalten. Hier ist das Strep-
sinemastadium schon teilweise erreicht. Ausser deutlich làngs-
gespaltenen und gedrehten Schlingen gibt es aber auch solche, die
keine Längsspaltung erlitten zu haben scheinen. Diese Ungleich-
förmigkeit der Ausbildung des Kerns ist bekanntlich oft bei den
Phanerogamen wahrgenommen (hierüber FRISENDAHL 22) Fig. 6
ist ein etwas späteres Stadium, wo beinahe alle Schlingen doppelt
und gedreht sind, und in Fig. 5—8 hat der ganze Kern das
Strepsinemastadium erreicht.
Am häufigsten findet man Bilder, wie sie Fig. 4, 5 zeigen. Be-
sonders Fig. 5 ist offenbar dasselbe Stadium, das von MOTTIER
(57) und den übrigen Anhängern der Faltungstheorie als »second
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