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Die Zellen des jungen Sporophyten von Sphagnum enthalten wie
die Eizelle mehrere Chromatophoren. Die neugebildete Archespor-
schicht macht dabei keine Ausnahme; hier gibt es also, wie aus
Fig. 30 hervorgeht, deren viele. Dies hebt schon WALDNER (77)
hervor. Er sagt nämlich von den beiden neugebildeten Schichten
des Amphitheciums (77, S. 11): »Die innere, das Grundquadrat
zunächst umgebende Zellschicht zeichnet sich schon frühzeitig von
der peripherischen Schicht sowohl wie von dem Grundquadrate
dadurch aus, dass in derselben eine reichliche Menge körnigen und
fettreichen Protoplasmas angesammelt wird und auch Chlorophyll-
körner auftreten; dadurch ist es möglich, diese Schicht selbst an
sehr jungen Sporogonen zu erkennen: es ist die Anlage der sporen-
bildenden Schicht.»
In dem jungen Archespor aber scheinen sich die Chromatophoren
anfangs nicht zu teilen, während dagegen die Zellen sich in tangen-
tialer Richtung dadurch vermehren, dass sie antikline Wände bil-
den. Die Chromatophoren der Zellen nehmen deshalb immer mehr
an Anzahl ab, aber sie nehmen an Grösse zu. Fig. 31, zeigt z. B.
eine Archesporzelle mit mindestens 5 Chromatophoren (1 nicht
sichtbar). Endlich gibt es in jeder Zelle nur einen. Dieses Monochro-
matophorstadium wird schon erreicht, wenn das Archespor nur
aus einer Schicht besteht. Fig. 32, 36 c zeigen, dass der Chroma-
tophor hier eine besonders charakteristische Form hat. Anfangs
stabförmig, biegt er sich bald sichelartig um den Kern, an dem er
liegt, und zu gleicher Zeit nimmt er beträchtlich an Länge zu. Er
wird an der Mitte eingeschnürt (Fig. 33, 36 a) und teilt sich in
zwei Tochterchromatophoren, die diametral gegeneinander liegen
bleiben (Fig. 34, 36 b), und in diesem Stadium tritt der Kern in
die Prophase ein. Dieselbe stabähnliche Form haben die Chroma-
tophoren in den Archesporzellen bei Anthoceros Husnotii (66,67) und bei
Bryales (62), in welchen sie auch einer in jeder Zelle vorkommen.
Fig. 35 a zeigt eine Metaphase einer Archesporzelle des Sporophy-
ten von Sphagnum squarrosum mit zwei fertilen Zellschichten.
Die Spindelfasern sind an die Chromatophoren befestigt, die das-
selbe stabförmige Aussehen haben wie vorher und der Teilungsfigur
die Langseiten zukehren. Fig. 35 b ist eine Telophase desselben
Schnittes.
Während Anthoceros (9) zwei Chromatophoren ’) in den sterilen
*) Nach Scuerrer (66) gibt es jedoch bei Anthoceros Husnotii nur einen in allen
sowohl Sporophyten- als Gametophytenzellen.
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