- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 9. 1915 /
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nern. FORENBACHER (21), GUILLIERMOND (in mehreren Arbeiten),
Lewırsky (44, 45) sind der Ansicht, dass die Chromatophoren umge-
bildete Chondriosomen sind. ScHILLER (68) und STAUFFACHER (73)
glauben dagegen, dass die Chromatophoren aus dem Kern gebildet
werden.

Bei den Untersuchungen dieser subtilen Fragen hat sicherlich
manchmal die Subjektivität verschiedener Forscher wie auch die
Verschiedenheit der technischen Methoden eine gewisse Rolle ge-
spielt. Das geht mit Deutlichkeit u. a. daraus hervor, dass dasselbe
Objekt verschiedene Auffassungen hat bezeugen müssen. LEWITSKY
(43) und Ruporpn (59) haben beide Asparagus officinalis untersucht.
Lewırsky (43) glaubt bei dieser Pflanze den Beweis für seine
Auffassung gegeben zu haben, dass die Chromatophoren aus den
Chondriosomen gebildet würden, während RUDOLPH (59) meint,
hierin eine Stütze für seine Individualitätslehre erhalten zu haben.

Hinsichtlich der Bryophyten scheinen mir SaPEHIN (63, 64) und
SCHERRER (66, 67) stichhaltige Beweise für die Kontinuilät der
Chromatophoren geliefert zu haben. SarEnın fand in allen Zellen
des Gametophyten und des Sporophyten bei mehreren Bryales —
Polytrichum, Funaria, Bryum, Mnium — sowohl Chromatophoren
als auch Chondriosomen und zieht daraus den Schluss, dass diese
Bildungen ontogenetisch unabhängig voneinander seien. SCHERRER
fand bei Anthoceros Husnotti im Sporophyten und im Gametophyten
überall ausser in den fertilen Antheridienzellen einen Chromato-
phor, durch dessen Teilung neue entstanden; daneben und unab-
hängig davon sah er auch Chondriosomen ausser in der Scheitelzelle.

Bei meinen im Frühling 1914 gemachten Untersuchungen von
Sphagnum war mir kein mit den für Chondriosomen geeigneten
Flüssigkeiten fixiertes Material zugänglich. Einiges fixierte ich im
vorigen Sommer (1914) mit Bendascher Flüssigkeit, habe es aber
nicht untersucht. Ich lasse deshalb die Chondriosomen ganz bei-
seite.) Dagegen habe ich in allen Zellen, ausser in der Scheitel-
zelle*) und in den fertilen Zellen älterer Antheridien, Chromato-
phoren *) beobachten können.

).An einzelnen Schnitten habe ich jedoch Chondriosomen-ähnliche Körper
(Fig. 37—39) an mit Chrom-Platina-Essigsäure fixiertem Material gesehen.

?) Scumper (70, S. 46) gibt an, Leukoplasten in der Scheitelzelle bei Sphagnum
gesehen zu haben.

* In dieser Hinsicht wurden Sphagnum squarrosum Pers. und 8. acutifolium
Ehrh. untersucht.

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