- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 9. 1915 /
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plasmatische Platten, lange fadenähnliche Bildungen, die sich in
den Mitosen immer an den Polen befinden. Ich habe in jungen,
mit ZENKERS Gemisch fixierten Androgonen von Sphagnum acutifolium
ähnliche Körper gesehen. In diesen Fällen fehlten jedoch Chroma-
tophoren des gewöhnlichen Typus. Ich bin deshalb geneigt anzu-
nehmen, dass ALLENS kinoplasmatische Platten nur deformierte
Chromatophoren sind. Dies erfordert jedoch noch eine nähere
Untersuchung wie auch die späteren Schicksale der Chromatophoren
in den fertilen Zellen der Antheridien.

LE

Hinsichtlich der Chromatophoren kann man unter den Bryo-
phyten, wie oben erwähnt, zwei Typen unterscheiden (62, S. 491).
Der eine hat in jeder ruhenden Archesporzelle mehrere Chroma-
tophoren — diesen nenne ich im folgenden den Pellia-Typus; der
andere hat dagegen in diesen Zellen nur einen. Hier kann man
von dem Anthoceros-Typus reden, der in den sterilen Sporophyten-
zellen 2 Chromatophoren, in den Gametophytenzellen nur einen ’)
hat, und von dem Funaria-Typus, der in sámtlichen sterilen Zellen
deren viele hat. Der Pellia-Typus kommt bei Marchantiales und
Jungermanniales (14, 29, 55, 27, 62) vor und scheint für diese
Gruppen charakteristisch ?) zu sein; der Anthoceros-Typus ist für
Anthocerotales (9, S. 121), und der Funaria-Typus für Bryales (62)
und Andreaeales ?) kennzeichnend.

Im allgemeinen wird das Monochromatophorstadium als das
primitive betrachtet, z. B. von SCHIMPER (70) und SCHERRER (67).
SCHIMPER (70, S. 23) sagt davon: »Wir kónnen demnach mit grósster
Wahrscheinlichkeit annehmen, dass ursprünglich je ein einziges
grosses Chromatophor in jeder Zelle enthalten war und dass die
Spaltung desselben in mehrere Stücke sich mehr oder weniger spát
vollzogen hat; diese Spaltung sehen wir sich noch im normalen

» Bei Anthoceros Husnotii hat jedoch Scuerrer (67) — wie oben erwähnt — einen
Chromatophor sowohl in den Gametophyten- als auch in den Sporophytenzellen
gefunden.

*) Dies wird jedoch von CAMPBELL (9, S. 19) widersprochen, der von den Sporen der
Hepaticeen sagt: »Some forms, especially the foliose Jungermanniacee, have also
numerous chloroplasts, but these are lacking usually in those forms that require a
period of rest before germination».

®) Wenigstens kommt er bei Andreaea petrophila vor, nach meinen Beobachtun-
gen an Präparaten, die mag. phil. E. Aspruxp freundlichst zu meiner Verfügung
gestellt hat.

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