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SVENSK BOTANISK TIDSKRIFT. 1915. Bp. 9, n. 3.
BEOBACHTUNGEN ÜBER DIE SAMENENTWICK-
LUNG EINIGER ONAGRACEEN
VON
GUNNAR TÄCKHOLM
Die Samenentwicklung der Onagraceen ist schon von mehreren
Forschern studiert und durch deren Untersuchungen ist ein gutes Ma-
terial zur Beleuchtung derselben herbeigebracht worden. Da sich
aber die Entwicklungsgeschichte der untersuchten Vertreter der
Familie in verschiedener Hinsicht als eine andere als die der Mehr-
zahl der Angiospermen herausgestellt hat, ist es sehr wünschenswert
Aufschlüsse zu gewinnen, inwiefern die vom gewöhnlichen Schema
abweichenden Merkmale die ganze Familie kennzeichnen. Der vor-.
liegende Aufsatz gibt einige Beiträge zu dieser Frage. Daraus wird
hervorgehen, dass, wenn sich auch die bisher als charakteristisch
angesehenen Merkmale im grossen und ganzen als konstant heraus-
stellen, daneben aber andere recht interessante Erscheinungen bei
der Embryosackentwicklung der Onagraceen auftreten können. Ich
bin auch in der Lage, zwei neue Fälle unregelmässigen Entwick-
lungsverlaufs steriler Samenanlagen zu beschreiben.
Das Untersuchungsmaterial stammt grösstenteils aus einigen Gär-
ten in der Umgebung von Stockholm. Vor allem möchte ich Herrn
Direktor R. BıLLström für die Liebenswürdigkeit danken, mit der er
mir seine Fuchsia-Kulturen zur Verfügung gestellt hat. Einige Arten
wuchsen in dem Gewächshaus des hiesigen Botanischen Instituts. Für
die beiden Jussieuen bin ich meinem Freunde, Herrn Dr. phil. B.
PALM, der sie auf Madagaskar fixiert hat, zu grossem Dank verpflichtet.
Die letztgenannten sind bisjetzt erst vorläufig bestimmt. Als Fixe-
rungsmittel diente die Zenkersche und in einigen Fällen die Flem-
mingsche Flüssigkeit. Die Präparate wurden in der Regel mit Hei-
denhains Eisenhämatoxylin nebst Lichtgrün gefärbt. Der Pollen-
schlauch trat sehr gut nach der Färbung mit Chlorzinkjod hervor.
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