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die mikropylare Tetradenzelle fast immer zum Embryosack wird
(Fig. 3 a), kann doch eine der übrigen, besonders die unterste,
anfänglich mit ihr konkurrieren (Fig. 3b u. c). In der zweitun-
tersten sind, wie bei J. villosa, Fälle von Kernteilung beobachtet
(Fig. 3c). Der Inhalt der drei unteren Megasporen degeneriert in der
Regel früh (Fig. 3 a), aber Reste derselben erhalten sich noch nach der
Befruchtung als dunkelgefärbter Streifen unterhalb des Embryosackes
(Fig. 3d—g u. 2e). In dieser Hinsicht weicht diese Art von der
vorigen ab, stimmt aber mit der Mehrzahl der untersuchten Ona-
graceen überein. Mitunter kann sich auch bei J. suffruticosa eine
der unteren Tetradenzellen im gesunden Zustand während der ganzen
Embryosackentwicklung erhalten (Fig. 3f). In einem Falle konnte
ich auch eine Erscheinung wahrnehmen, die ich bei Godetia Whit-
neyi und häufiger bei Fuchsia wiederfand, nämlich das Vorkommen
von zwei Polkernen (Fig. 3 g).
Der Pollenschlauch weicht bei dieser Art in mehreren Hinsichten
von dem der vorigen ab. Die kraftige Membranbildung, die die letztere
kennzeichnete, fehlt, und der Pollenschlauch ist im Nucellusgewebe
bedeutend dünner. Doch kommt die bei J. villosa nur selten beob-
achtete Bildung von Fortsätzen hier regelmässig vor. Als für diese
Art besonders charakteristisch scheint die sehr beträchtliche An-
schwellung zu sein, die der Pollenschlauch ausserhalb des Endostoms
zwischen den Integumenten bildet (Fig. 2e). Auf einer späteren Stufe,
wenn das Plasma des Pollenschlauches aufgebraucht ist, entsteht
hier im reifenden Samen ein grosser leerer Raum. Hinsichtlich der
Ausdehnung der Fortsätze des Pollenschlauches lässt sich diese Art
am nächsten mit der von Frl. WERNER beschriebenen Oenothera
tetraptera vergleichen. :
Die Verschmelzung des einzigen Polkerns mit einem männlichen
Kern ist in einem Falle beobachtet worden. Der primäre Endosperm-
kern besitzt anfänglich zwei Nukleolen, die später miteinander
verschmelzen. Das Endosperm scheint sich etwas langsamer als bei J.
villosa zu entwickeln.
Boisduvalia densiflora.
Die Embryosackentwicklung dieser Pflanze verläuft ganz normal
nach dem Onagraceen-Schema. Die Embryosackmutterzelle ist eine
einzige und die oberste Tetradenzelle liefert den Embryosack. Er-
haltung einer der unteren Megasporen in lebensfähigem Zustand
war nicht zu beobachten. Dagegen waren sie in desorganisierter
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