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Zelle, die wegen einer tangentialen Teilung der Epidermisschicht
tiefer in den Nucellus hereinrücke, nicht zutrifft, denn bei dieser
Pflanze wie bei mit grösster Sicherheit allen übrigen Onagraceen
entsteht die Embrosackmutterzelle erst, nachdem die subepidermale
Archesporzelle eine Schichtzelle nach oben abgegeben hat, und die
Epidermis erfährt wenigstens anfangs keine periklinen Teilungen.
Godetia »Gloriosa» hort. (Haage & Schmidt).
Bei dieser Form fand sich fast konstant ein mehrzelliges Arche-
spor, oder nach COULTERS und CHANBERLAINS Terminologie mehrere
sporogene Zellen. Es trifft nämlich hier wohl stets ein, dass das
eigentliche subepidermale Archesporium, im Gegensatz z. B. zu ge-
wissen Rosaceen, einzellig ist. Sämtliche Embryosackmutterzellen
— die Zahl derselben übersteigt im allgemeinen nicht fünf — sind
somit durch Teilungen einer und derselben Zelle, nämlich der unteren
Tochterzelle der primären Archesporzelle, entstanden. Die obere
Tochterzelle der letzteren, die primäre Schichtzelle, teilt sich mehr-
mals, wodurch eine grosse Anzahl von Wandschichten (Fig. 6a) —
in älteren Samenanlagen häufig zwischen 30 und 40 — zustande
kommt. Die sporogenen Zellen liegen dadurch sehr tief in den
Nucellus vergraben. Sie sind in der Tat bei dieser Gattung häufig
die alleruntersten Zellen des Nucellus und grenzen unmittelbar
an die Hypostase. Die einzelnen Embryosackmutterzellen halten
während der Reifungsteilungen nicht gleichen Schritt miteinan-
der. In einer Samenanlage fand ich z. B. drei sporogene Zellen,
von denen eine, die oberste, sich im Ruhestadium befand, die beiden
unteren dagegen in der Synapsis bezw. im Spirem. Fig. 6b stellt
einen Komplex Embryosackmutterzellen dar, von denen die unterste
schon eine Tetrade geliefert hat, die zweitunterste das Metaphasen-
stadium zeigt, während die oberen in noch früheren Stufen der
Reduktionsteilung verweilen. Es sind immer die chalazalwärts
gelegenen, die ihren oberen Schwesterzellen den Vorsprung in der
Entwicklung abgewinnen. Obschon es in den meisten Fällen eine
schwierige Sache ist, die Vorgänge in der Samenanlage physiologisch
zu erklären, dürfte es doch hier keinem Zweifel unterliegen, dass
diese Erscheinung auf die in bezug auf Nahrungszufuhr vorteilhaftere
Lage zurückzuführen ist. Es ist nicht ohne Interesse, das Resultat
dieser Konkurrenz der einzelnen sporogenen Zellen mit der Tat-
sache zu vergleichen, dass sich in einer und derselben Tetrade die
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