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(1912) erwähnt sind, auch bei der Formierung der Megasporen vor-
kommen können, sah ich in einigen Fällen bei der Rasse »Diadem>,
deren Chromosomen während der Anaphase der heterotypischen
Teilung ungleichzeitig nach den Polen zogen.
In Fig. 8 d werden die beiden Tochterzellen der Embryosack-
mutterzelle vorgeführt und Fig. 8 e stellt eine regelmässige Tetrade
dar. In einigen Fällen konnten Tetradem beobachtet werden, wo
die Wand der zweiten Teilung schief oder senkrecht zu der der
ersten verlief. Eine derartige Tetrade einer anderen Rasse zeigt
Fig. 14 g.
Am häufigsten ist es die mikropylare Megaspore, die den Em-
bryosack liefert (Fig. 8 f). Mitunter geht aber diese zu Grunde,
und irgend eine der anderen Tetradenzellen wächst aus. Im nor-
malen Zweikernstadium liegen die beiden Kerne an der Spitze des
Sackes, wie dies aus Fig. 8 g hervorgeht. In diesem abgebildeten
zweikernigen Embryosack haben jedoch die Kerne nicht das typische
Aussehen; sie scheinen nämlich etwas übernährt zu sein. In Fig.
8 h ist ein Embryosack des in der Familie gewóhnlichen Typs
dargestellt.
In meinem Untersuchungsmaterial war es jedoch eine ziemlich
seltene Erscheinung, dass die Embryosackentwicklung in einen
derartigen, vóllig normalen Sack resultierte. In der Mehrzahl der
Fälle wiesen die fertigen Embryosäcke allerlei Abweichungen von
diesem Typ auf. Die Unregelmässigkeiten konnten ihren Ursprung
zwei Umständen verdanken, teils der Einverleibung einer oder
mehrerer der unteren Tetradenzellen in die Sphäre des Sackes,
teils überzähligen Teilungen in dem eigentlichen Embryosack.
Eine grosse Auswahl derartiger Variationen lag mir vor; ich werde
hier nur einige davon besprechen.
Während es bei den vorher geschilderten Onagraceen-Arten nur in
einzelnen Fällen zum Auswachsen der unteren Megasporen kommt,
scheint dies bei der vorliegenden Fuchsia-Rasse die Regel zu sein.
Die Zahl der auskeimenden unteren Tetradenzellen wechselt. Es
lässt sich beobachten, dass diese extra Elemente des Gametophyten-
gewebes einen korrelativen Einfluss auf die Grösse des eigentlichen
Embryosackes ausüben. Je umfangreicher die ersteren sind, um
so mehr wird das Volumen des letzteren beeinträchtigt. Die Gestalt
des ganzen Gametophyten bleibt somit stets ungefähr dieselbe. Man
vergleiche z. B. miteinander die Figuren 8 h, 9 a, 9 b und 9 d.
Auch bei anderen Fuchsien wurde dieselbe Erscheinung wahrgenom-
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