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allerdings die grosse Mehrzahl der Sporen steril wird, aber doch
nicht nur steril-taube, sondern auch steril-plasmareiche Formen
entstehen.
Unregelmässige Wachstumserscheinungen im Nucellus.
In einer grossen Anzahl der Samenanlagen konnte beobachtet
werden, dass die oben geschilderten Degenerationserscheinungen im
Gametophyten von unnormaler Ausbildung der den letzteren um-
gebenden Nucelluszellen begleitet waren. Diese Zellen hatten nämlich
eine übernormale Grösse angenommen. Am grössten waren die
unmittelbar an die generative Region grenzenden; die übrigen bil-
deten häufig einen Übergang zu den kleinen, normalen Nucellus-
zellen der Peripherie. In den hypertrophierten Zellen schien die
Kernplasmarelation erhalten zu sein, denn die Kerne derselben waren
entsprechend vergréssert. Die Nukleolarsubstanz war reichlich;
doch hatten die Nukleolen fast nie solche unregelmässigen Formen,
die in degenerierenden Kernen häufig zu sehen sind. In einigen
Fällen besass aber der Kern selbst eine unregelmässige Gestalt.
Auch konnten mitunter zweikernige Zellen angetroffen werden. Weil
diese Nucelluszellen oft dieselbe Grösse hatten, wie die nahliegen-
den anomalen Geschlechtszellen, war es zuweilen schwierig zu ent-
scheiden, ob eine Zelle zum Sporophyten oder zum Gametophyten
gehörte. In Fig. 13 b, die einen Querschnitt durch einen Nucellus
darstellt, sind solche vergrösserten Zellen um den atypischen Em-
bryosack zu sehen. Ihre Kerne haben dieselbe Grösse wie die
gametophyten Kerne erreicht. Fig. 13 a zeigt einen Längsschnitt
durch einen Nucellus ausserhalb der zentralen sexuellen Region.
Das grosszellige Gewebe in der Mitte, das ein wenig an ein mehr-
zelliges Archespor errinnert, besteht aus hypertrophierten Zellen
des Sporophyten. Auch in dieser Samenanlage hatte die unnor-
male Embryosackentwicklung im Gametophyten sehr unregelmäs-
sige Strukturen hervorgerufen.
Über einen derartigen abnormen, von gleichzeitigen Störungen in
der Entwicklung der Geschlechtszellen begleiteten Zuwachs des ve-
getativen Elements der Samenanlagen liegen in der Literatur einige
Angaben vor. Ehe ich zur näheren Besprechung derselben übergehe,
sei an die oben beschriebenen Vorgänge in den Ovulen einer Go-
detia-Rasse erinnert. Hier wurde zunächst der ganze nicht-epider-
male Nucellus in ein Archesporium umgewandelt. Die Entwicklung
des letzteren ging aber nicht in der normalen Richtung weiter. Das
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