Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - Sidor ...
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
345
umfangreiche Archesporgewebe nahm dafür einen vegetativen Cha-
rakter an, und der epidermale Teil des Nucellus rief ausserdem
eine mächtige Wucherung hervor, die sogar in den Mikropylen-
kanal hineindringen konnte. Mit diesen bei Fuchsia und Godetia
beobachteten Erscheinungen lässt sich am besten das von TISCHLER
geschilderte Verhalten bei Cylisus Adami (1903 a) und Ribes Gordo-
nianum (1903 b) vergleichen. Bei jenem entsteht, wie bekannt,
durch lebhaftes Wachstum des Nucellusgewebes eine sehr eigen-
tümliche Nucellarsprossung, die aus der Mikropyle herausdringt.
Ofters kamen auch amitotische Teilungen und mehrkernige Zellen
in der Wachstumsregion vor. Zu gleicher Zeit trifft das Schicksal
der Degeneration das Gametophytengewebe; nur in seltenen Fällen
fand sich ein völlig normäler Embryosack; häufig war er nur ru-
dimentär entwickelt oder gar nicht vorhanden. Bei Ribes Gordo-
nianum werden die an die Geschlechtszellen grenzenden Zellen des nu-
cellaren Nährgewebes erheblich grösser und vakuoliger als die übrigen
und verdrängen in den allermeisten Fällen das Archespor oder dessen
Tochterzellen. Lowco (1909 u. 1914) erwähnt einige Erscheinungen,
die zu derselben Art gezählt werden können. In einigen Samenknos-
pen einer Varietät von Crataegus Azarolus, »egualmente beneaccresciuto,
non solo non trovavo traccia di endosperma e di embrione, ma nep-
pure di sacco embrionale; trovavo peró in esso qualche cosa di
fortemente singolare. Degli elementi stretti, ramificati o almeno
bitorzoluti, provenienti, pare, dalla parte superiore della nucella,
penetravano dal micropilo nella cavità ovarica dirigendosi alla pla-
centa a somiglianza di austori.» Bei Diospyros virginiana fand er,
dass sich in einigen Ovulen, während der Embryosack nach ausgeblie-
bener Befruchtung zu Grunde ging, die umgebenden Tapetenzellen
des Integuments teilten und ein relativ dickes Gewebe bildeten. In
dem letzten Beispiel tritt das unnormale Wachstum des Sporophyten
somit später ein als in den vorher erwähnten Fällen. Eine ver-
gleichbare korrelative Erscheinung kann jedoch auf einer noch
späteren Entwicklungsstufe der Samenknospe erfolgen. RENNER
(1914) erwähnt, dass in Samenanlagen von Oenothera muricata, die
mit Pollen von O. biennis bestàubt waren und in denen es zur
Bildung von krankhaften, bald absterbenden Embryonen gekom-
men war, die an den Chalazapol des Embryosackes grenzenden
Nucelluszellen mitunter beträchtlich heranwachsen. Dies ist in
gesunden Samen nie beobachtet worden. Hier resultiert also die
Gametophytenentwicklung schon in eine neue Sporophytengenera
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>