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tion, und das nachträgliche Wachstum im Nucellus setzt erst zu-
gleich mit der Degeneration der letzteren ein.
Cytisus und Ribes gemeinsam ist die Tatsache, dass das Wachs-
tum im gametophytischen Element in den allermeisten Fällen
früh aufhört und dass dieses zu Gunsten des Nucellusgewebes ver-
drängt wird. Bei Godetia wird die Gametophytenentwickling zwar
unterbrochen, aber die generative Region nicht verdrängt, sondern
sie erhält den Charakter eines vegetativen Gewebes. Anders bei
der Fuchsia-Varietät »Marinka». Hier zeigten sich in den Fällen,
wo sich progressive Veränderungen im Sporophyten fanden, am
häufigsten auch auffällige, obwohl atypische Zuwachserscheinungen
in den Sexualzellen. Die beiden genannten Elemente scheinen
mithin in gleichem Masse von denselben wachstumsbefördernden
Einflüssen gefördert zu sein. Wegen der Harmoniestörung, die auf
die Stellung der Pflanze als Bastard- und Kulturpflanze zurückzu-
führen ist, verläuft jedoch die Entwicklung des Gametophyten nicht
in der normalen Weise, sondern auch hier entsteht ein unregelmäs-
siges Luxurieren. Auch bei der parthenokarpen Ananassa sativa
(TiscHLER 1912) können progressive Veränderungen zu gleicher
Zeit im Gametophyten und im Sporophyten vorkommen. Die
Entwicklung des ersteren kann ungestört verlaufen und trotz aus-
bleibender Befruchtung zur Endospermbildung führen. In densel-
ben Samenanlagen kann es aber auch im Sporophytengewebe zur
Entwicklung eigenartiger Zellbildungen kommen, die am häufigsten
Haaren und Thyllen gleichen; »man hat aber den unzweifelhaften
Eindruck, dass sie sich bei fehlendem Endosperm weit mächtiger
entwickeln können».
Zu derselben Kategorie von Erscheinungen lassen sich auch, wie
TiscHLER hervorhebt, die zahlreichen Fälle von Nucellarembry-
onen zählen.
In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass bei dieser wie
bei anderen Fuchsia-Formen zuweilen im Funiculus Zellen beobach-
tet werden konnten, die durch reichlicheres Plasma und grössere
Kerne beträchtlich von den Nachbarinnen abwichen. In Fig. 13c
ist eine derartige Zelle dargestellt, die in dem leitenden Strang des
Funiculus liegt. Eine ähnliche Erscheinung fand SAMUELSSON
(1913 p. 168) bei Empetrum nigrum: »In der Chalazaregion einiger
jungen Samenanlagen habe ich noch eine Zelle mit auffallend gros-
sem Kern gesehen. Seine Grösse kann sogar die des fungierenden
Archesporkerns übertreffen.»
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