- Project Runeberg -  Svensk botanisk tidskrift / Band 9. 1915 /
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Der Gametophyt einiger anderen Fuchsien.

Um einen Aufschluss darüber zu gewinnen, inwieweit die bei
»Marinka» geschilderten embryologischen Strukturen der ganzen
Gattung gemeinsam sind, habe ich mehrere kultivierte Fuchsia-For-
men untersucht; doch war das Untersuchungsmaterial der Mehrzahl
dieser Rassen auch nicht annähernd so reichlich wie für »Marinka».
Die betreffenden Fuchsien umfassten zum Teil einige Formen, die
aller Wahrscheinlichkeit nach Bastarden sind, nämlich die Rassen
»Diadem», »Émile de Wildeman», »Mr. Henry Robert», »Gar-
lendirektor Bonstedt», »Fürst Otto von Wernigerode», »Mrs. Rondel»
und »Countess of Aberdeen», zum Teil auch die Spezies F. procumbens,
F. coccinea, F. pumila und F. fulgens. Ich hatte keine Gelegenheit
zu prüfen, in welcher Ausdehnung bei diesen Formen Partheno-
karpie vorliegt. Wenigstens bei den letzten vier Arten und bei der
Rasse »Émile de Wildeman» kommen jedoch Befruchtung und
Endospermbildung vor. Bei sämtlichen aufgezählten hybriden Va-
rietäten fanden sich sowohl Samenanlagen, in denen fertige Embryo-
säcke erzeugt waren, als auch Ovulen, wo die Entwicklung des
Gametophyten früh aufgehört hatte. In dem letzteren Falle scheint
es jedoch fast immer zur Tetradenbildung zu kommen, ehe die
Degeneration einsetzt (Fig. 14d). Solche unregelmässigen Wachs-
tumserscheinungen im Gametophyten, die bei »Marinka» häufig an
Stelle der typischen Embryosackentwicklung treten und zur Bildung
reichlichen Plasmas und hypertrophierter Kerne führen, waren bei
diesen anderen Varietäten nicht zu beobachten. Doch besassen die
letzteren nicht selten Embryosäcke, die in bezug auf die Art ihrer
Abweichungen vom Normaltypus denjenigen von »Marinka» glichen.

Bei der Rasse »Diadem» sind die Wände der Tetrade von auffäl-
liger Dicke. Wie bei mehreren anderen Fuchsia-Varietäten (vgl.
Fig. 14 b u. c) ist die oberste Querwand bedeutend dicker als die
beiden unteren. Die Bildung der untersten kann häufig ausfallen,
so dass die Tetrade aus drei Zellen besteht, von denen die chala-
zale zweikernig ist (Fig. 14 e). In anderen Fällen bildet sich aber
eine dünne Membran zwischen diesen Kernen (Fig. 14g) Eine
solche Tetrade, die in Fig. 14 f dargestellt ist, deutet an, dass diese
unvollkommenere Ausbildung des unteren Teils zunächst auf eine
dortige Verzógerung der homotypischen Teilung beruht. In gewissen
extremen Fällen führt diese Neigung, die Vollendung des chalazalen
Teiles der Tetrade zu verzógern, dahin, dass die Teilung des unteren

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