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8 h, 9 a u. 14 a und in der Abhandlung Frl. WERNER’s Fig. 4, 5,
7, 11—13 und 15). Auch zwischen den so veränderten Megaspo-
renelementen lösen sich die Scheidewände, wie die zitierte Verfasserin
bemerkt, sehr häufig auf. Frl. WERNER scheint nur von diesem
Verhalten der unteren Tetradenzellen zu reden und nicht von dem
weiteren Auskeimen derselben, wie es z. B. bei der Fuchsia-Form
»Marinka» so häufig vorkommt. Das Auftreten des erwähnten de-
generierten Megasporenanhangs unter dem Sacke kann nicht als
eine für die Familie allein herrschende Regel aufgestellt werden.
Obgleich im allgemeinen ein solcher Streifen auch noch dann zu
sehen ist, wenn die Embryoentwicklung angefangen hat, sieht man
doch mitunter, dass die desorganisierten Tetradenzellen schon früh
völlig verdrängt und vernichtet werden. Es hat den Anschein, als
ob dieses Verhalten bei verschiedenen Arten ein verschiedenes wäre.
Man findet demnach in den meisten Samenanlagen von Jussieua
villosa, Fuchsia fulgens und F. procumbens keine Spuren von den
unteren Tetradenzellen unter dem fertigen Sack, während bei anderen
Fuchsia-Formen und Jussieua suffruticosa ein dunkelgefärbtes An-
hängsel auch in älteren Stadien vorhanden ist. Die Bedeutung der
unteren Megasporen als zuleitende Bahn, welche von der zitierten
Autorin betont wird, scheint mithin nicht für alle Arten dieser
Familie zu gelten. Auch in zahlreichen Fällen, wo die betreffenden
Elemente zwar nicht vernichtet, aber doch von den umgebenden
Nucelluszellen stark zusammengepresst sind, lässt sich eine derartige
Aufgabe derselben kaum annehmen. Der Nahrungsstrom wird in
solchen Samenanlagen vielmehr durch die umgebenden, median
gelegenen Nucelluszellen geleitet, die ja auch mitunter eine spezi-
fische Anpassung an diese Funktion erfahren können. Eine der-
artige für die Nährzufuhr geeignete Struktur nimmt auch sehr häufig
die Nucellusepidermis auf älteren Stufen an.
Obgleich das Auskeimen sämtlicher Zellen der Tetrade, wie es
bei Fuchsia »Marinka» vorkommt, das ursprüngliche Verhalten in
per Stammesgeschichte der Pflanzen darstellt, darf man natürlich, wenn
man bei den Angiospermen derselben Erscheinung begegnet, nicht
sogleich von einem primitiven Merkmal phylogenetischer Bedeutung
reden. Einesolche Bedeutung will NITZSCHKE(1914)dem Keimen mehrerer
Tetradenzellen zuschreiben: »Woalso diese (die nicht funktionierenden
Schwestermakrosporen) noch zum Teil wenigstens entwicklungsfähig
sind, dort scheint ein Kennzeichen für hohes Alter der Pflanze vor-
zuliegen». Wie es sich bei den niederen Angiospermeureihen mit
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