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Deutschlands gedoppelte Freude,
wegen des
unter Anführung Sr. Durchl.
des
Prinzen Eugenias von Savoyen
über die grosse Macht der Türken den 5 Aug. 1716.
ohnweit Peterwardien befochtenen vollkommenen und
glorwürdigsten Seiges.
Es kam dem Osman kaum das Last-Gescbrey za Ohren,
Eia längst-erbet’ner Priotz, ein Erb’ an Carols Math,
War* Oesterreich zur Freud’ und ihm zum Schreck gebohren;
Als er, von Neid erbosst, ergrimmt in toller Wutb,
Mit hellem Feld-Geschrey den Ross-Schweif ausgestecket,
Und mit dem kühnen Schwarm den Donau-Strand bedecket.
Gemach, erbitzes Volk! Den Stolz macht dich verwegen;
Dein ungehechter Zug stör’t Teutschlands Freude nicht.
Dein Säbel wird ja stumpf für ihre scharfe Degen,
Wann Carol wachend schützt, Prins von Savoyen ficht.
Der Held ist längst gewohnt den Hochmuth zu besiegen.
Kaum greift sein Heer dich an, so must da schon erliegen.
Die Teutschen trauen Gott, du pochst auf deine Stärke;
Dich blendet tolle Wutb, hier führt die Klugheit Rath;
Da übertriffst an Zahl, sie dich an tapfrem Werke;
Du tobert mit Geschrey, Sie siegen in der That
Es schwanket schon deip Schwarm, wann da sie kommen
siebest.
Sie greifen an,^du weichst; sie schlagen za, da fliehest.
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