Full resolution (JPEG) - On this page / på denna sida - M. Aurora von Königsmark
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>
Below is the raw OCR text
from the above scanned image.
Do you see an error? Proofread the page now!
Här nedan syns maskintolkade texten från faksimilbilden ovan.
Ser du något fel? Korrekturläs sidan nu!
This page has never been proofread. / Denna sida har aldrig korrekturlästs.
Ein solcher Sprung
Wird auch der Lohn von Deiner Thorheit werden:
Es ist genung.
Ich will Dich sehn,
In Deinen neuen Flarumeu,
Die mir zu Schmach entzündt Dein frecher Muth,
Nach kurzer Zeit Dein eignes Herz verdammen,
Aus Ueberdrus9 verzehren Mark und Blut.
Ich lasse Dich alsdann ohn’ einzges Hoden
In Leid vergeben.
Zu meiner Lust, von Noth und Tod betroffen,
Will ich Dich sehn!
Ormino! Dein undankbares Gemüthe
Acht’t weder Wohlthat, weder Gute;
D’rum fahre fort,
Vollführe Deine Tücke:
Brich tausendmal Dein Wort;
Dich, Unhold! ruf* ich nicht zurücke.
Wie sich das pure Gold
Macht von den Schlacken rein,
Also, Du Falscher, sollt
Von mir getrennet sein.
Wie sich die Jahreszeit
Mit Blitz und Donner scheidet,
Also nach hartem Streit
Mein Herz Dich ewig meidet.
Kaum war dies Lied gesungen,
So ward auch Cinthia
Von dunkler Nacht verdrungen.
Es blieben Nichts als Rach-Gespenster da,
Als Larven, Furien, um ihr Ziel zu erreichen,
Die aus der Erde Riss
Umgaben Ardelis —
O schwerer Sieg! die Liebe musste weichen.
<< prev. page << föreg. sida << >> nästa sida >> next page >>