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34 W. E. Lidforss.
lip möge des engelten 2165, und die formel: daz wetlich mér ergå
34. 1272. 1275. Zuweilen steht im nebenfatze das präteritum kon-
junktivi ale ausdruck der fubjektivität des redenden; z. b. die reken
von dem Rine die habent så geriten daz ez ir vienden were bezzer
vermiten 232. und noch 219. 779. 1416.
Nachdem wir fo das verhältnis der fubftantivfätze in der ältern
sprache erörtert haben, wollen wir jetzt zur besprechung diefes gegen-
standes im neudeutschen ibergehen. War das schwanken schon im
md. gros und im einzelnen oft unerklärlich, fo mus hier gleich einge-
standen werden, dass das verhältnis fich in der modernen sprache, wo
nicht schlimmer, fo doch nicht erfreulicher stellt. Zwar ist es wahr,
dass es grammatiker die hälle und fälle giebt, welche die fache ganz
vortrefflich ordnen und fehr verntnftige regeln daräber zum beften
geben; nur will es scheinen, als fei noch kein schriftsteller aufgetreten,
der diefe regeln immer befolge, ja mitunter könnte man zu dem glauben
verfucht werden, dass die sprache dahin strebe, in fubftantivfätzen
den ganzen konjunktiv fammt mit all den schönen regeln gänzlich äber
bord zu werfen. Hören wir indeffen, ehe wir weiter gehen, was hin-
fichtlich diefer fätze von andern gelehrt wird. HEYSE sagt (I: 766):
der deutsche konjunktiv steht als fubjunktiv oder zum ausdruck der
obliquität (abhängigkeit) in der fo genannten indirekten rede,
um den inhalt eines nebenfatzes als ein blog gedachtes (problematisches)
in die fubjektive ffäre des verbalbegriffs aufzunebmen, welcher in dem
hauptfatze herrscht, oder ihn als ein element des geiftes oder gemäts
des fubjektes darzustellen; befonders nach verben, die ein denken,
empfinden oder wollen, wie auch das äusern eines gedachten
oder gewollten ausdräcken.” Folgen beispiele. — SCHÖTENSACK (565
vu. ff.) lagt zunächflt von der indirekten rede, dass man unter ihr die
ausdrucksweife zu verstehen hat, wonach der sprechende, indem er den
gedanken eines andern in einen nebenfatz und zwar in den konjunktiv
stellt, denfelben von feiner anficht zu unterscheiden strebt. Uberall,
wo diefes bestreben des sprechenden hervor trete, fei indirekte rede
anzunehmen, wobei jedoch bemerkt werden mise, dass der sprechende
auch fich felbft, indem er von [einer vergangenheit oder zukunft
spreche, als einen fremden betrachten könne. Enthalte der abhängige
fatz eine anficht, die der sprechende felbft tör wahr halte oder mit
welcher er fich in öbereinstimmung wisse, fo stehe der indikativ; wisse
er fich aber damit nicht in tbereinstimmung, oder wolle er die äber-
einstimmung feiner anficht mit der referirten nicht befonders hervor
treten lassen, fo werde er fich in folchen fällen des konjunktivs be-
dienen. Eben fo stehe auch in indirekten fragen der indikativ oder
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