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Den lutherska och den reformerta kyrkoförfattningens principer m. m. 35
ist denn ein einiges Amt zu predigen Gottes Wort, allen Christen ge-
mein, dass ein jeglicher reden, predigen und urtheilen möge, und die
andern alle verpflichtet sind zuzuhören.” = Till dessa yttranden skulle
kunna läggas mångfaldiga andra, der Luther med läran om det all-
männa prestadömet om möjligt ännu starkare framhåller hvarje christens
rätt till nådemedlens förvaltning; men buru mycket han än betonar
det allmänna prestadömet, aldrig låter han dock i detsamma embetet
uppga. Vi vilja anföra ett par yttranden, i hvilka han med alla christ-
nas prestadöme förbinder embetets nödvändighet, och sålunda löser den
skenbara motsägelsen emellan dem båda. Så säger han på ett ställe:
”Darum soll ein Jeder, der ein Christ sein will, gewiss sein und bei
sich wohl erwägen, dass wir Alle zugleich Priester sind, d. i. dass wir
gleiche Gewalt an dem Worte Gottes und an jedem Sacramente ha-
ben... Doch gebihre es einem Jeden, sich derselben nicht zu gebrauchen,
denn allein aus Verwilligang der Gemeine oder Berof der Obern. Denn
was Aller insgemein ist, kann niemand insonderheit an sich ziehen,
bis er dazu berufen ist. Und so darum das Sacrament der Weihung
etwas ist, so mag es doch nichts anderes sein, denn ein gewöhnlicher
Gebrauch, Jemand zu berufen in den Dienst der Kirche”). I full öf-
verensstämmelse med denna här uttalade åskådning af förhållandet mel-
lan det allmänna prestadömet och embetets förvaltning genom be-
stämda organer yttrar han sig i den bekanta skriften ”an den christl.
Adel deutsch. Nat.” (1520) och i utläggningen af 110 Psalmen:
"Siehe, also hat und äbet ein jeglicher Christ solche Priesterwerke.
Aber öäber das ist nun das gemeine Amt, so die Lehre öffentlich föhret
und treibet; dazu gebören Pfarrherren und Prediger. Denn in der
Gemeinde können sie nicht Alle des Amts gewarten, so schicket sichs
auch nicht, in einem jeglichen Hause zu taufen, und das sacrament za
reichen. Darum muss man Etliche dazu auserwäblen und ordnen, 80
zu predigen geschickt und dazu in der Schrift sich öben, die das Lehr-
amt fähren und dieselbe vertheidigen können, item also die Sacra-
mente von wegen der Gemeinde handeln, damit man wisse wer da ge-
tauft worden sei, und alles ordentlich zugehe, Sonst wärde langsam
eine Kirche werden oder bestellt werden, wenn ein jeglicher Nachbar
dem andern predigte oder Alle unter einander Alles thäten. Solches
ist aber nicht das Priesterthum an ihm selbst, sondern ein gemein öf-
fentlich Amt för die, so da alle Priester, d. h. Christen sind.”
Det nu anförda kan vara nog att åskådliggöra för oss Luthers upp-
fattning af embetet, enligt hvilken embetet är anförtrodt åt alla troen-
1) Se hans skrift ”von der Babyl. Gefangenschaft der Kirche” (1520).
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