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Der Winter weicht; ein neues Jahr
Steht an der Krippe Hochaltar:
Es ist das erste Jahr der Welt,
Die sich dies Kind erst selbst bestellt.
Die Augen sehn den Heiland wohl,
Und doch sind sie des Heilands voll;
Von Blumen wird sein Haupt gesmückt,
Aus den’n er selbst holdselig blickt.
Er ist der Stern, Er ist die Sonn’,
Er ist des ew’gen Lebens Bronn;
Aus Kraut und Stein und Meer und Licht
Schimmert sein kindlich Angesicht.
In allen Dingen sein kindlich Thun.
Seine heisze Liebe wird nimmer ruhn;
Er schmiegt sich seiner unbewuszt
Unendlich fest an jede Brust.
Ein Gott für uns, ein Kind für sich
Liebt er uns all’ herzinnichlich,
Wird unsre Speis’ und unser Trank;
Treusinn ist ihm der liebste Dank.
Das Elend wächst je mehr und mehr,
Ein düstrer Gram bedrückt uns sehr:
Lasz, Vater, den Geliebten gehn;
Mit uns wirst du ihn wieder sehn.
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